Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Element bis Hebel
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3179976
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3184546
Futter 
kordierte Ring verbunden ift, durch deffen Drehung die Schraube in den Hauptkörper einge- 
fchraubt wird. Die Spannbacken ziehen iich beim Arbeiten durch den Arbeitsdruck von felbit 
fett. Bei Fig. 39 iit die Schraube gleichfalls mit der äußeren Hiilfe in Verbindung; die Backen 
Iind in einem am Hauptkörper angeordneten Ring und in Schlitzen der Verbindungsplatte 
zwifchen Hülfe und Schraube radial verfchiebbar. 
Das Selbftfpannfutter von Alb recht, Fig. 40 und 41, beiitzt als wirkfame Teile um eine 
Achfe drehbare Spannbacken mit einer Spiralfläche, zwifchen denen das Spanngut feftgehalten 
wird. Die Spannbacken beiitzen Zähne, mit denen fie in eine rnit Zahn- 
  liicken verfehene Hiilfe eingreifen; diefe Hülfe wird durch eine Band- 
       italilfeder im oberen Teil des Futters fo gedreht, daß die Spannbacken 
 er "i?   den kleintten Zwifchenraum zwifchen {ich laffen. Zum Einfuhren des 
    Spannguts wird die Hülfe entgegen der Spannkraft der Feder gedreht, 
 r wodurch die Spannbacken {ich öffnen. 
  Das Selbtifpannfutter von Cirönkvift, Fig. 42 und 43, befitzt in 
 1 der Hülfe Kurvenflächen, gegen welche (ich drei in Ausfparungen 
    iegende Walzen legen. Eine Feder dreht die w 
man y  Hülfe fo daß die Walzen einander genähert find.  '  
man?!  1 l 1x_ 
  Die Einfpannung gefchieht wie bei Fig. 40   
  und 41.   
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Sonderbauarten von Futtern gerechnet werden, bei welchen auf einer   
zur Drehachfe fchrägen Fläche Spanrikeile gleiten, die entweder _gxirg_t_ ,7 
nur radial oder gleichzeitig auch axial verfchoben werden, oder ü  
k bei denen auf einer Kegelfläche gleitende Ku- H aal  
, .     geln (ähnlich wie in Fig. 69) angeordnet find. 1  in 
  3. Klemmfutter. Spanngut mit prisma-  
n,  Q3 tifcher Cielialt an der einzufpannenden Stelle x n, _4 
"i"  „ wird fehr häufig mit diefelbe völlig umfaffenden Fig. .51. 
 ääfChlitätEli-l, zylindrifchen older Lläcegeligerä 
 i"  emm ül en gefpannt. Bei i  und 4 - - 
  l (Müller 8: Montag, Leipzigäindenau) itt l' h  'I 
  _   der Fräferfchaft in eine zylindrifche Schlitzhülfe   '  
W; eingefteckt, die in den gefchlitzten Futter- - - 
     körpser eirilgefchoben wird. Um eh; Gleiten k 1 
mit icher eit zu vermeiden und „po itive Mit-    
 nahme' zu erzielen, erhalten der kurze Fräferfchaft  
 21h? die Eiläfiilftixlälittltiilß eiräelhtalbzylqindrifchg JTUS-  
  _rä ung, un _ie  1 na me er o g durc einen o zen g], v  
H; 46_49_ giuttgrä-örääilitzhulfe bzw. die Klemmfchraube im Wlfßfßfßxx XXXN 
Die Kegelfchlitzhülfen (Spannpatronen, Spann-, Ameri- Flgm m53" 
kanerzangen), welche in den kegelig ausgedrehten Futterkörper oder Schiebebüchfe eingefetzt 
werden, haben nur einen, Fig. 46 und 47, oder zwei (entgegengefetzt gerichtete) Kegel, Fig. 48, 
54 und 55. An Stelle der federnd miteinander verbundenen Kegelteile werden auch lofe Teile 
angewendet. Für nicht zylindrifches Spann- ,   
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' 4 ' 516116!) hierher gehörigen Futterkfolriftruk-  
ä " ionen mit einfachen Ke eln unter c eiden  I" 
Ä {ich zunächß; däldglfCh voneinander,  
3'   daß der Kegel nach dem Futterkörper 1,4 _ 
   I;  Ö. zu abfällt, Fig_5O und 51, bzw, anfleigt,  
  Fig. 57 und 58, ferner dadurch, daß die Kegel-  
    i hülfe beim Spannen eine axiale Bewegung  Qxw 
 ausführt oder nicht, und daß die Betätigung    
i N gerdSpaäinung dläfCh vtorn am {Ftuttter Swif-  
 175a.  en e o er von er en gegenge e z en ei e N  
 oder am Umfang oder der Rückfeite des Futter-  
 körpers wirkende Elemente, die felbtt wieder  
Fi 55 u 55 verfchiedener Art fein können, erfolgt, wo- gä; 
   durch eine Vielheit von Konftruktionen Fig. 57-59. 
möglich ift.  Bei Fig.50-53 werden die Kegelhülfen durch Ueberwurf- 
muttern in den Hohlkegel der Futterkörper eingepreßt, bei Fig. 54 wird die I-Iülfe eingefchraubt 
und bei Fig. 55 und 56 (Bohr- und Fräsfutter) durch eine Zugfchraube in den (mit einem Konus 
zur Befeftigung in der Mafchinenfpindel verfehenen) Futterkörper hineingezogen.  Bei den 
Fig. 57 und 58 erfolgt die Vcrfchiebung der Kegelhülfe durch Druckrohre, bei Fig. 59 (Stufen- 
futter) durch ein mit dem Futterkörper verfchraubtes Zugrohr.  Bei Fig. 60 und 61 (Hart- 
ford Special Mach. Co., Hartford) wird die mit Schraubengewinde verfehene Schlitz- 
kegelhülfe durch ein Kegelrad (mit Muttergewinde) verfchoben, deffen Drehung durch einen 
Kegelradfteckfchlüffel erfolgt; um die Betätigung zu erleichtern, iit ein Kugeldrucklager ein- 
gebaut; Fig. 60 zeigt die gle.che Konftruktion als Stufenfutter.  Bei Fig. 62 (Keilfpßnljfütfef) 
verfchiebt ein in der Ringnuthülfe fenkrecht zur Achfe des Futters verfchiebbarer Keil eine
        

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