Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Element bis Hebel
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3179976
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3184347
Eiääiliäiifaäiä "efäääiiiiikii "eine"iäiifäsbnäiiä"Qeifänääiiäiffäinäi fikiiinlieiiä"  
reflektiert werden läßt. Die beiden Spiegelbilder der leuchtenden Spalte tind die zwei genau in der 
Phafe der ausgefandten Wellen übereinftimmenden Lichtquellen. Indem man die 
AL 3' A; Schnittlinie beider Spiegelebenen der Lichtlinie parallel ftellt und den Winkel der 
: Ebenen nahe gleich 180" macht, erhält man die beiden Spiegelbilder parallel gerichet 
 und fehr nahe beifammenliegend. Es feien if. die Figur) A, und A2 die beiden Spalten- 
i 1 bilder im Abliande a voneinander, und es fei OPein der Ebene beider Bilder paralleler 
i" "i Schirm in der Entfernung e von diefen Bildern; dann werden in der Linie O des 
;  Schirms, die von A, und A, gleichen Abiland hat, die von A, und A, ausgehenden 
 a.  Wellen mit gleicher Phafe, d. h. Wellenberge mit Bergen, Täler mit Tälern, zufainmen- 
g p treffen und in O eine helle Linie erzeugen. Eine Linie P aber rechts oder links von 
O wird entweder hell oder dunkel erfcheinen, je nachdem die beiderlei Wellen (ich 
dafelbit mit gleicher oder mit entgegengefetzter Phafe begegnen, d. h. je nachdem die Weglängen 
AlP und AQP {ich um eine gerade oder ungerade Zahl halber Wellenlängen  unterfcheiden. 
 2  2   
Setzt man 011: a, fo itt AlPzzeg-l- (a arg) ,A,P2:e2'f' (dmg), alfo A,P2-A2P2 
 2 d   
:2ad, folglich A,P-A,P: ATPäAZT. Da nun ganz allgemein, wenn q klein gegen p 
ifi, fehr annähernd  und da hier d i g- klein gegen e ift, darf man an- 
a 2 p a1 2 a2 
(dli)  d "L4" 
     
fetzen. Hierin iii aber wieder der zweite Teil fehr klein gegen den ertten, es ift alfo annähernd 
A1P-l-A2P:2e und A,P-A2P:lg. Setzt man nun  fo erhält man 
fchließlich n Ä. : 351.  Auch für eine kleine Anzahl n von Lichtwellenlängen l erhält d noch 
einen meßbaren Betrag, wenn e im Vergleich mit a fehr groß genommen wird. Zahlt man die 
Anzahl heller und dunkler Streifen, Interferenzfranfen, zwifchen O und P oder zwifchen 
irgend zwei Streifen P, deren Abftand gleich d itl, fo kann man aus den Werten von a, e, d 
und n den Wert i. betlimmen.  Der Fresnelfche Spiegelverfuch getlattet, die Lichtwellenlänge zu 
meffen. Statt der Spiegel kann man zur Erzeugung der zwei Lichtquellen auch das Fresnelfche 
Interferenzprisma anwenden oder nach Fizeau zwei geneigte Glasplatten, die Parallelvertchie- 
bnng des Bildes bewirken, oder nach Billet zwei Halblinfen. Vgl. darüber  
Literatur: [1] Oeuvres completes d'Augustin Fresnel, I, S. 150, Paris 1866-1870.  [2] Müller- 
Pouillets Lehrb. d. Phyf. u. Meteorol., 10. AufL, Braunfchweig 1907. (Aug. sdimzdt) Meifel 
Frtes, 1. das langgellreckte Bauglied zwifchen Architrav  
und Kranzgelims, das in fatt allen Bauttilen bildnerifch ge- R ß E 
fchmückt wurde; 2. alle wagrechten Bänder, durch Malerei  
oder Bildwerk verziert, die eine rein fchmtickende Bedeu-   i_ 
tung haben.  Senft 
Friktionsrollen mindern den Zapfenreibungsverluit durch     
Rollung.  
In Fig. l ruht der mit Q belaftete Zapfen Z x  " 
auf 2 Rollen RR', die mit den Zapfen z z' gelagert n. x IQ , 
lind. Der Lagerdruck erhöht iich zwar etwas X  
1:; cos u, die Gleitfchnelle mindert tich aber im  ;_Tli4;   
Verhältnis der Radien von 2' und R'. An Ka- F152 Fig L 
landern (f. d.) benutzt man gelegentlich nur  
1 Rolle in der Richtung von Q unter feitlicher Führung des Hauptzapfens Z. In Fig. 2 laufen 
die Rollen RR' auf einer Unterlage mit halber Ciefchwindigkeit wie die Laft S, fati nur mit 
rollender Reibung, mit der Führung z. Lindner 
Frlktionszündfchraube dient zum Abfeuern der Gefchiitze; tie wird in 
den Zündlochttollen eingefchraubt; das Abfeuern erfolgt durch einen Zug der 
Schlinge des Reibedrahts, der den Friktionsfatz, dann die Schlagladung und 
fchließlich die Pulverladung entzündet; f. Gefchtitze, Schiffsgefchütze. 
Frifchwaffererzeuger, Apparate zur Herftellung falzfreien Speifewaffers 
aus Seewaffer als Erfatz verlorengegangenen Speifewaffers (Zufatzwaffer) für die 
Schiffskeffel fowie von Wafch- und Trinkwaffer. Da das Speifewaffer durch Ver- 
dampfung von Seewaffer erzeugt wird, fo heißen diefe Apparate auch Ver- 
dampfer, Evaporator oder Speifewaffererzeuger. 
Der falzfreie Dampf wird den Keffelfpeifevorrichtungen oder dem Vorwä rm er zugeführt. 
Die Verdampfer lind daher meitt mit den Kondenfatoren der Schiffsmafchine in Verbindung 
gebracht. Das zu verdampfende Meerwaffer wird dem Kühlwaffer der Kondenfatoren entnommen, 
während der heizende Dampf aus dem Dampfmantel oder einer Zwifchenkammer der Mafchine
        

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