Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Element bis Hebel
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3179976
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3183823
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Flugzeug 
    erreicht eine Höchft efchwindi keit 
     von etwa 400 kmjstg g 
       
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    Ein Dreidecker und zu lelch das 
r  lNV-rix" wie  wer... „        g 
Figof        größte im Gebrauch befindliche Flug- 
zeug ift der „Barling Bomber" der 
amerikanifchen Kriegsmarine (Fig. 10). Es hat voll beladen ein Gewicht von 18150 kg, kann 
9100 1 Benzin und 735 l Oel mitführen und damit 12 st fliegen. Die Gefchwindigkeit iit 150 kmlst 
bei einer Molorleiitung von 6x400:2400 PS. Das Leitwerk iit als Doppeldecker ausgeführt. Ab- 
meffungen: Spannweite 36,6 m; 
{M   -      Länge  
    fläche 388 m2. 
1T  Da man bei der üblichen 
t     Flugzeugfragfläche nur einen 
  I  T ganz beftimmten und verhältnis- 
    mäßig kleinen Gefchwindig- 
  3'   5 keitsbereich verfügbar hat, die 
7' v,  Ü     Landegefchwindigkeit alfo mit 
 i;  w  der Höchitgefchwindigkeit 
 ,  f!  wächft, hat man nach Wegen 
        gefucht, die Landegefchwindig- 
     'r      keit durch befondere Bauarten 
   2.1-   herabzufetzen. Dies durch ver- 
         1' {teilbare Profile oder im Fluge 
   -   veränderliche Tragflächengröße 
      zu erreichen, fcheitert an den 
Fign 11 an fcärwilerigen und zu fchweren 
on ru tionen, die hierzu not- 
wendig find. Mit läauaäten nach Fig.6 läßt {ich die Gefchwindigkeit auch nur verhältnismäßig 
wenigverringern. er paltflügel nach Handle -Pa e und Dnlsachmann ermö licht 
dagegen fehr große Gefchwindigkeitsunterfchiede. In BI-gig. llgfind zwei Spaltflügelarten fchgema- 
tifch dargeltellt. Dem Haupttragdeck ift ein fchmaler Hilfsflügel vorgelagert, der (o 
D verftellt werden kann, daß ein Spalt zwifchen ihm und dem Haupttragdeck will- 
, kürlich geöffnet oder gefchloffen werden kann. Bei geöffnetem Spalt kann das 
Jlöt   Flugzeug ohne Gefahr mit größerem Anilellwinkel 
   t 1 und daher auch langfamer fliegen. Eine Anwendung 
7""          "j diefes Prinzips in _der.Praxis zeigt Fig. 12. Das abge- 
  bildete Flugzeug ift ein Udet-Kabinenflugzevug 
        mit 100-PS-Siemens-Motor. Das Flugzeug arbeitet nicht 
 _l_tl5_ll___  im i nur mit dem Spaltflügel an der Flügelvorderkante, 
5'   fondern auch noch nach der bei der Fig. 6 befchrie- 
 .7 benen Methode durch nach unten klappbare Querruder, 
f "i wobei hier zwifchen Querruder und Tragdeck noch 
u; B v ein zweiter Spalt freigelegt wird. P b 
n. or Inbetriebnahme eines neuen Typs wird zumeift eine ro e- 
(w; A belaitung mit Sand ausgeführt. Der Sich erheitsgrad S berechnet {ich 
t aus Sz-EG F. P: Sandlait, GF:Flü el ewicht, üzVollgewicht 
, 0  0 F g g 
1 C des Apparates. Da die Luftkräfte auf die Flügel je nachddem Fiug- 
zuftand (Horizontalflug, Abfangen, Gleitflug) ganz verfchie en wir en, 
n dFis- 13-" h müffen auch verfchiiedenlte lgobefblelallängenä dilel den einzelnen glits- 
zu än en en prec en, vorgenommen wer en. n eut c an wer en ugzeuge au vier r n 
geprüft: A Abfangen S:4-7, B Gleitflug S:2,5 bis 4, C Stirndruck S: 1,5-2,5, D Ober- 
druck S:3-3,5, wobei die höheren Werte für kleine Flugzeuge gelten. Die Richtung, in der 
die Sandlaft bei den einzelnen Belaitungsproben wirkt, und die Lage ihres Schwerpunktes zeigt 
Fig. 13. Wie hoch der Sicherheitsfaktor zu nehmen ilt, bildet einen der {trittigiten Punkte bei der 
Flugzeugberechnung. Außerordentlich fchnelle und wendige Flugzeuge und folche, mit denen 
Kunftflüge ausgeführt werden, müffen naturgemäß auch befonders hohe Sicherheiten haben, da
        

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