Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Element bis Hebel
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3179976
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3181959
Federn 
Federnherßellung 
181 
Fig. 6, Kegelftumpffeder aus rundem Draht mit  
Pr,:rr da tjlö; f: l6PL (rf l rfMGn 114 : tL (rlg r rßfüdrg. 
Fig. 7, Puiferfeder, Kegelftumpifeder mit rechteckigem Querfchnitt milb(h, folgt 
nicht ganz dem ihr zugefchriebenen Toriionsgefetz. Tabelle in  
Pr, : ä- bzh t; f: 1,8 PL(r12 4- rf) (bß-l- lz2)[G bsha : 0,4 tL (rf  rrf) (bz -l- h2)]G b h2 r2. 
II. Federn, die durch ein Moment M belaftet werden. 
fix Fig. 8, ein Rundftab, am freien Ende durch ein Kräfte- 
paar M verwunden, {o daß {ich der Endradius R um den Winkel 
f-N (qi-l8O[n)0 verdreht und fein Endpunkt {ich um fzrpRcm bewegt. 
 h Mzrrdittllö; q:32MljGnd4:2tllGd. 
Fig. 9, ein Flachftab mit dem Querfchnitt b(h. 
        
i k"! Fig. 10, Schraubenfeder aus run- ' j 
 dem Draht mit L:2rrnrlcos a. h  
ä (Q5) Mzrrdasfßz; qvI-Ö4MLIEIId4IQSLIEd. _ 
(i) I1, Fig.ll,Schraubenfeder mitrecht- 
ä ä eckigem Querfchnitt, deffen Seite b axial     
  und deffen Seite h radial fteht, gleichgültig, g; 
ä  ob b größer oder kleiner als h ift. (M413 E, 
" T" ' " (n, "  K; 
R910" man" Fig. 12, Spiralfeder mit rundem P B512 
oder rechteckigem Querfchnitt, mit der Länge  wird 
durch ein Moment nach denfelben Formeln wie die Schraubenfedern (Fig. 10 u. 11) beanfprucht 
und verwunden. 
Literatur: [1] Platten- u. Röhrenfedern, Zeitfchr. d. Ver. deutfch. Ing. 1896, S. 495, u. 1902, 
S 1003.  [2] lndikatorfedern, Forfchungsarb. d. Ver. deutfch. Ing., Heft 26127.  [3] Zeitfchr. d. 
Ver deutfch.lng.l9l7, S. 907, Die Bemeff. d. Federn für pendelnde Maffen.  [4] Hütte, I, 
54559, 25.Aufl., Berlin 1925.  [s] DlNorm 29, Sinnbilder für Federn. man" 
Federn werden als Abfälle verichiedener Fabrikation auf Stickitoffdünger 
verarbeitet, {pielen aber eine untergeordnete Rolle. Sie enthalten in reinem Zu- 
ftande 1l_13"[„ Stickitoff, in unreinem Zuftande häufig nur 5-6010. Verarbeitung 
f. unter Horn. (Weiß) Hßfvlhvf 
Federnherftellung. Die Verfahren zur Herftellung der Federn richten {ich nach der 
Form und der Menge der herzuftellenden Feder. Die zur Feder- ufw. Herftellung meiit verwen- 
deten Drahtforten {ind Klavierfaitendraht, Gußftahldraht, halbharte und weiche Eifendrähte {owie 
Drähte aus andern Me- 
tallen und Legierungen.  
 Tavxmzxlavkrravragäflm l  
ILHL  "xi-IQ 
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  i; "t-Iiilli-lililixiiifliiliii  4 
{V Fig.l u. 2. Fig. a u. 4.  Fig. 5-1. 
Für die Heritellung der {chraubenförmigen Federn aus Draht kommt in Betracht 1. das 
Aufwickeln auf einen {ich drehenden Dorn, Fig.1. Der Draht pafiiert einen als Draht- 
führung dienenden, auf einem Schlitten angeordneten Spannapparat. Bei der Heritellung von 
Druckfedern wird die Steigung durch einen Steigungsliift (haken) erzielt. Vielfach wird das 
Wickeln auf der Drehbank vorgenommen. Der Draht wird hierbei durch in den Drehbank- 
fupport eingefpannte Klemmführungen geführt und die Steigung der Feder durch entfprechenden 
Vorfchub des Supports erzielt. Wickelbänke für ftarke Federn aus Stangenmaterial von 15 bis 
50 mm, die nur rotwarm gewickelt werden können, gleichen in ihrem Aufbau den Drehbänken. 
Bei Zugfedern mit Vorfpannung (bei denen die einzelnen Windungen {ich unter Druck an- 
einanderlegen) erhält der Draht beim Aufwickeln eine nach der Feder zu konkave, in einer 
zur Federachfe parallelen Ebene liegende Krümmung. Bei dem Federwickelapparat l-lelios, 
Fig. 2, kann die Federtteigung und die Vorfpannung nach einer Skala eingeliellt werden. 
Infolge des Auffederns der Federn nach der Abnahme vom Wickeldorn muß defien Durch- 
meffer um eine halbe bis ganze Drahtltärke kleiner als der Innendurchmeffer der fertigen Feder 
fein. Dünne Dorne müifen zwecks Vermeidung der Durchbiegung im Spannapparat geführt 
fein. 2. Beim Federwinden wird der Draht durch Transporiwalzen in eine Rundbiege- 
Vorrichtung hineingedrückt, die entweder, Fig. 3, beionders für Federn kleinen Durchmeffe s 
aus einem Hohlzylinder (Patrone, Dufe) mit tangentialer Bohrung betleht  wobei für {teil- 
gängige Windungen, wie z. B. bei Rundgeflechten, Fig. 4, ein mit einer Steilnut verfehener
        

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