Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Bohröle bis Elektrum
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3171668
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3177966
Einjdmlten von Punkten 
Einfdzieben 
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Malchlne eingelchaltet lind. Die Kraft wird durch einen federnden Stab von einem zum 
arädin; SIEeIIeäendefüberErageÄ. 1.121s Malß desi übertragenen Momentes dient der Vcrdrehungs- 
w n e. ie robo kopi c e b e ung ient azu, die Aufgabe zu löten, die den welentlichen 
Teil jeder Dynamometerkonftruktion ausmacht, nämlich die an umlaufenden Teilen wirkenden 
läräftf außen aln ltilllliehenden Teilen fo lichtbar zu machen, daß man die Ablelung während 
es au es mac en ann. 
b In Figü 51 lind D und L Flanlchen, die auf den Enden 1 und 2 der treibenden bzw. ge- 
trie enen el e feltgekeilt lind. Zwilchen D und L wird der Kraltmefler eingebaut. dabei 
müffen die Achfen der Wellen 1 und 2 genau in einer geraden Linie liegen. G ilt der die 
Kraft übertragende federnde Stab, der an feinen Enden von den Futtern P und H gefaßt ilt. 
F lteckt undrehbar felt im Rohr A, H im Flanfch J. Da der Flanlch B auf A tellgekeilt ili, fo 
lind die Enden des Stabes G mit den Flanfchen D und L ftarr verbunden. Der Stab G ift von 
der hohlen Welle A eingelchloffen, die einerfeits die Ablefevorrichtung für die Beobachtung des 
Verdrehungswinkels trägt, anderfeits verhindert, daß der Stab G über das zulällige Maß hinaus 
verdreht werde. Zu dielem Zweck ilt das Ende von A, das dem Futter H gegenüberlteht, mit 
zwei Klauen verfehen, die an entfprechenden Klauen am Futter H anltoßen, wenn der zulällige 
Verdrehungswinkel erreicht il't. Diele Klauen lind beim Kraftmeffer nach Figß durch Anlchlag- 
ltifte E erfetzt. Zur Ablelung des Verdrehungswinkels dienen die drei Scheiben M, N und O, 
von denen M ltarr mit dem einen Ende, N und O ltarr mit dem andern Ende des federnden 
Stabes verbunden lind. Verdreht lich der_Stab G, lo verdreht lich auch die Scheibe M gegen- 
über den beiden Scheiben N und O um einen gewiflten Winkel, der gleich ill dem Verdrehungs- 
winkel der beiden Stabenden. Der Rand U der Scheibe M belieht aus durchlichtigem Zelluloid, 
auf dem eine Teilung eingelchnittcn ilt. Vor dieler Teilung lpielt der Index T. Dieler ift ein 
feiner radiälelr Schlitz in der Scheibe N. Die Scheibe O hat bei Pgegentiber T auch einen 
feinen ra ia en Schlitz, 
durch den der Beobachter t).  
blickt, um die Stellung des k;  
Index T auf der Teilung U l i 
abzulelen. Das Auge Q q  P   Tu  R 
des Beobachters, der von     6 ab 
der Seite her mittels des K  .1  c  
zwifchengefchalteten Spie-  {.5    L  
gelss beobachtet. ßehirei-  -   1:1  
lungundlndexvollkommen   d LÄ-   
fcharf, _wenn der_ Apparat "3- rr" Ü  Ü 
lich mit irgendeiner Ge- D räsilä z   
fchwindigkeit dreht. Der  c lls .1 i-  
lndex T erlcheint dabei als  1 N 
heller Strich, die Teilltriche   
auf U als fchwarze Striche.  H 5 
Die Teilung muß dabei von g'  
hinten her durch das Licht R gut beleuchtet fein, und das Au e darf nicht durch direktes 
 g 
Licht geblendet werden. Die Beobachtung wird durch den Umßand wefentlich erleichtert, 
daß die Teiäinterviilläe ltarfk verglisößeg eäfcheinenaundAzwar um lo mehr vergrößert, als lich das 
Auge vom pie e ent ernt. ie nternung es uges vom Spie el kann fogar lm und 
mehr betragen. Die Vergrößerung der Teilintervalle ilt unabhän i vongder Dreh efchwindigkeit 
d s Kraftmelfers Auch als feftltehende Apparate w dg gd f T f nsäraftmelfer von 
e  er en ie e orio 
der genannten Firma ausgeführt. Urilter den Toiijlionsdynamometern ilt auch das Föttinger- 
Dynamometer zu nennen, mittels de en man e eno wie nach der Methode von Frahm die 
großen, durch eine Schiffswelle gehenden Drehmomente gerneflen und namentlich ihre Ver- 
änderungen über einen Umlauf hin beobachtet hat; vgl. Literaturverzeichnis. 
Auf einem andern Prinzip beruht der hydraulilche Kraftmelfer derfelben Firma. 
Diefer dient zum Meffen und Aufzeichnen der Kraft, die von einem Motor an eine Mafchine ab- 
gegeben wird, vorausgeletzt, daß die Matchine von einem Riemen angetrieben werden kann. 
Literatur: [1] Gramberg, Technifche Meffungen bei Mafchinen-Unterfuchungen und im 
Betriebe, 5. AulL, 5 77, Berlin 1923.  [2] Kovarik, Ueber Ablorptions- und Transmillions- 
dynamometer, Wochenlchr. d. ölterr.Ing.-Ver. 1891, S. 301.  [3] Vleweg, Transmilfionsdynamo- 
meter mit optilcher Ablelevorrichtung, Zeitfchr. d. Ver. deutfch. lng. 1913, S. 1227.  [4] Vieweg 
ab Wättfiglirleßsßäätgmmugiag älter Verrdiiehunf umlautt-ändeä Wölllen migelli Prismen ogggnipileggäl], 
e en  ,   ein, orions ynamome er er a uum- e ompagnie,  , 
S. 830.  [6] Föttinger, Effektive Mafchinenleiltung und effektives Drehmoment, Forlchungsarb. 
d. Ver. deutfch. lng., Heft 25.  [7] Frahm, Unterluchung über dyiiamifche Vorgänge in Wellen, 
Zeitfchr. d. Venbdeutfcg. Ing. 1902, S. 797.  [8] DerlI, Neuer Torlionsindikator mit Lichtbild- 
aufzeichnung, e end. l 18, S. 177. Gramberg 
Elnlchalten von Punkten, die Beftimmung von untergeordneten Punkten 
oder Punktlyltemen i? ein gegebenes Syltem übergeordneter Punkte, insbefondere 
bei der trigononietri chen unktbeltimmung (l. Triangu ieru n g). 1.. Ambrorm 
Einfcheren, in der Schitfahrt, in die Kursrichtung bzw. die Linie hinter- 
einander fahrender Schiffe einlenken. 
Einfchiebeu, das Einletzen eines Hirnendes oder leitlicher Spunden in eine 
Nut:
        

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