Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Bohröle bis Elektrum
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3171668
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3177350
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Düngerjireumajdzzne 
KB? den S chlitzm afchi n en fließt der Dünger durch {ein eigenes Gewicht unter Beihilfe 
von hii rarmen durch Sclilitzoffnungen, die {ich im_Ka{1enboden befinden. Bei der Düngeritreu- 
mac ine von E. l-lam p el in Haunold b. Gnadenfrei (Schleiien) (Fig. 1) wird der über die ganze 
Breite der Nlafchine verlaufende" Schlitz s durch zwei T-förmige Eifenfchienen gebildet, von 
gggägaäiääseßlfäihlnuIEJtEi-Ofädefilll Fuhrul-ngeäihzärlVeräädmung 51er Schlitzweite und zum Abfcliluß 
  en urc. einen an e e ver e wer en kann. Die Kanten der Schienen 
ftehen in einem ftumpfen Winkel zueinander, wodurch ein Feitdrücken des Düngers auf dem 
Fodän veömieden werden _foll.b_Die Streuwelle W ift aus fechskantigem Stahl hergeitellt. Für 
euc en unger kommt ein Ruhrwerk R zur Verwendung, das aus einer ununterbrochen oder 
iäickweifebewegten Stabtrommel befteht. Bei feuchtem bickenden Dünger kann {ich eine Art 
ewolbe uber der Streuwalze bilden. Um diefes zu vermeiden, {chütielt man den Kalten oder 
trennt den Ausftreuraum vom Vorrats- 
raum, {o daß der Dünger nur in düii-   
nen Schichten geiaßt werden kann  [lt    
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j "St-f   i  fchen Dünger-  
h);   .14 lireumafchinen von Wilh. 
   k, f,  vii  Wpileähegä dinhtCriiitrow 
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.111! li      ,   i,  {I7 Ei, i ig re {ich auf 
i?   . '   Sa, dem Grunde des Kaiiens 
'!IW        eine Walze W_und {chiebt den 
Äy  l j Dünger durch einen verftellbaren 
Ar; f!  n?  (j  äclilitz heraus. Die Stellfchienea be- 
    it'_  ei aus zwei ich über die Hälfte 
i;  Elhmlhlillt] wä der iillafchine erftreckenden Teilen, 
J-ji-qii  ä G; _  ,A die fur {ich mittels der Stell{chrau- 
     in's" w"   Vgl-et,    ben s an dem Stellhebelgefiänge ein- 
reelw        geltellt werden können. Auf diefe 
     3       Weife kann den beim Gebrauch auf- 
Fig_3_5_ Seienden Durchbiegungen der B0- 
ger ätryeufchlitä? an Zllän StellFnn gläichbreit gehalten werdgniwaUäeiqedgrnwäzegäeiiiäiiiret  
in u rwer ,r; i eine e bft "ff h" d d   
Waläe WAabiäreift. Zwecks_ Reinigung itealnri ldeireeßgrdenwaellzre Qirnühtdageagltiliklaäniiifgleiiaggt 
wer en. n telle der Schiene tritt bei andern Düngerftreumafchinen eine {ich entgegengefem 
drehende Walze zum Regeln der Dicke des aiiszutragenden Diingers, Statt de; Walzen können 
auch endlole umlaufende Bänder verwendet werden.  Hiervon unterfcheiden {ich die Dün e  
fireumafchinen, bei denen der Dünger auf dem Kaftcnboden aufliegt und durch hin ugnld 
ggf] agjfheenndd eI Slähtlteb er ohderüber den Boden lireichende, {chräggeltellie Kettenglieder einer 
m  8 e e nnac hinten befordert wird. Zu den letzteren gehört die Dünger- 
Cl-lmafßhlne .Weftphalia von Kuxmann 8a C0. in Bielefeld (Fig. 3-5) Der untere {ich 
verengende Teil des Kaitens ift wagrecht fo geteilt (iaß in den emiiehenden Schlitz 5 
die Finger der Kette 0, G, hineinreichen. Die Kette wird in der Pfeilrichtun 
(Fig. 4) durch diefen Schlitz bewegt und {chiebt dabei mittels der Rückenflächeä 
 ährer eigetntumlichen Finger den Dünger hinaus. Die Kette, dereii Bauart und Zu- 
1 üatgdälilng ilätgäniiäilsleijsiräigf erlicggächfäiia geht dan sden [Enden des Kaftens je 
 v- urC eine rei e er an er tirn eite werden die Ketten- 
j glieder gereinigt. Die Veränderlichkeit der Streumenge wird erzielt 
i;  durch _Veri'tell_ung des Schlitzes und Aenderung der Ketten- 
i;   iinknliwii   gefchwindigkeit. Bei neueren Bauarten wird unter der Kette 
ä D;  Vliill Hliluuh   nncli eine {ich drehende Verteilungswalze angebracht. Der Ketten- 
ä   lw dllngeritreuer „Obo_trit' beiiizt eine wirkfam arbeitende Reini- 
2 HIMHH WM  gungseinrichiung fur den btreukalien. Bei der Sclilörfctien 
2   lt. Lxq  Düngeriireumafchine von W. S i ed ersleberi 8: C0. in Bernburg 
  lau:  nilillllulllnll  wird der Dünger durch den bewegten Kaften bo den u 
5:: äof,  {im nach oben gefchoben und von einer Stiftenwalze m über die 
"an? Hi"  ['15  obere Kante der feften Wand u ausgeworfen. Zum Füllen des 
   lllll Kattens kann die Walze m um ein Gelenk aufgeklappt werden. 
_ 1  1  h Die Fig. 6 zeigt eine {olclie Düngeritreumafchine in der höchiten 
L"   lil _  Stellung des Bodens. Als kettenlofe Düngerftreumafchine wird 
 N1.  n   .1 ällsiwnil vonEppleäBuxbaum iriAugsburg dießauarnColumbuse 
 iillliliiill llii   iiltiigilkillllil in den Handel gebracht, bei welcher eine glatte Betonwalze (Er- 
1-13, 5,  iiilillilil illil linder Koch in Hannover) dienVerteiluiig des Düngers vornimmt.
        

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