Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Bohröle bis Elektrum
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3171668
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3176700
Drehbank, 
Drehen, 
Drehwerkzeuge 
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 e; i ä i") Werke, Dresden-Reick), der auf dem Dreh- 
      bankfupport oder Fräsmafchinentifch befeftigt 
 w,     1 wird, befitzt eine gezahnte Kopierfcheibe auf 
 üKi-väi- i     dem das Werkftück tragenden Drehdorn. Die 
{ff  g   Drehung der Kopierfcheibe wirkt auf 
1 f   3331i  W yrg  m  , einen Schieber, der durch einen doppel- 
j      u   armigen Hebel im Gehäufe feine Be- 
   (i; f i: i wegung auf einen zweiten, den Dreh- 
 i T,  f i;    Itahl tragenden Schieber überträgt. 
 t H  f ß) Manche Drehbänke werden 
 .3.      "m? gjifiiu  ür gelegentliche Hinterdreharbeiten mit 
   i.  "f" "Et  einer nach Bedarfanzubringenden Hinter- 
       drehvorrichtung ausgettattet. Diefe be- 
Fig- 98- äfiäiäirifriiifdffiä"äfibCÄSZ?65352331211 
den bei der Drehbank vorhandenen Oberfchlitten, defien Transportfpindel entfernt und der mit 
einem hin- und herbewegten Schlitten durch eine Stange verbunden wird. Die Mittel zur Hinter- 
drehbewegung lind hierbei die gleichen wie bei den y) Hinterdrehbänken, die in ihrem Aufbau 
den Spitzendrehbänken gleichen, aber befonders kräftig gebaut ünd. Die Hinterdrehbewegung 
wird durch eine rotierende Kurvenfcheibe c nach Fig. 95 bewirkt, die auf der im Support ge- 
  a:      
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.22  11  wlVWl   ni-i-    
e; i-  illlllllillllwlNWHWWW       wahr. 
{i  g S; litten:   f?  Fig. 99. 
       Q .254  lagerten Welle b litzt und für jeden Fräfer- ufw. Zahn 
3:   Q        C196 Umdfflhllng äuSführl- Sie fchiebt in Verbindung 
     mit emerfeder den den Drehltahl tragenden Schlitten 
unter Vermittlung der an ihm fetten Nafe d in den Führungen des Teils f hin und her; f itt 
um die Senkrechte drehbar, [o daß die Bewegungen des Drehttahls je nach Erfordernis der 
Arbeitstiücke fenkrecht, fchräg oder parallel zur Achfe erfolgen können. An Stelle der Kurven- 
fcheibe werden auch Kurven- 
 .7       Min  zylinder mit offenen oder ge- 
v,    m?) Khtloffenäl Kuikven loder nach 
       i  r von auen upp ungen mi 
      ;    fchrägenZähnengebildete Kör- 
 . am      i    16er angewendet, wobei durch 
    i r   Üm   rehu des  T 'l d 
   '95"    "  andereng(an deingrrilehutiilgs V62: 
 AWWWW 3      hinderte) zurück- und durch 
       H 100   eine Feder wieder vorgefcho- 
g'    ben" wird.  Die Herttellung 
von hinterdrehteii Formiräfern erfordert entweder profilierte Drehßahle oder eine Kopiervor- 
richtung; hinterdrehte Werkzeuge mit Spiralnuten bedingen die zeitliche Verfchiebung der 
Hinterdrehbewegung (durch Differentialgetriebe) entfprechend der Sgiralätöezigung oder eine Ver- 
h d ArbeitstPcks mit Hilfe einer Kopiereinrichtung nach ig.  
dre ulggi deär Hinterdrlehbank der Firma Zehrlaut 8: Co., Mainz, befindet üch die Arbeits- 
fpindel und eine leicht auswechfelbare Zackerifcheibe in einem fchwingenden Rahmen, während 
der Drehttahl ftillfteht. Die Schwenkung des Rahmens und damit die Erzielung der Hinter- 
drehung wird durch eine zwecks Aenderung der Hinterdrehtiefe verdrehbare Kurvenfcheibe, 
gegen welche die Zackenfcheibe angedrückt wird (alfo nicht durch Auswechfeln von Nocken- 
'b t fh d H b, bewirkt. 
fchel let? Slile (gillIIFIIlIEEi-fgeglllluufgn drehb ank, Fig. 97 (Gebt. Böh ri nger, Göppingen), betitzt 
eine Einrichtung zum Eindrehen 
                von fchraubeniörmigenundgeraden 
 {g f       Oelnuten in Wellen, Bolzen, Büch- 
     wir"  i?    "Ei:   4   setgiiiiääiiggctlääigdgfvscnigiirn de:- 
           hält mittels Kurbelfcheibe und 
        i.  "Yffiiej   er Schubftange eine Hin- und Herbe- 
 ;  {V  er "i  w   wegung; die Länge der Nut kann 
   i     "M" I"  durch Veritellen des Kurbelzapiens 
 1    "awlß Üffll  geändert werden (beforiders lange 
          Nuten werden aus zwei in [ich zu- 
  '   1' F19 101, fammenlaufendenNutenzufammen-
        

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