Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Bohröle bis Elektrum
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3171668
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3176406
Drahtfeillriebe 
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befetzt, die mit Leim eingefchlagen und fchließlich konkav abgedreht   
werden (Fig. 1). Ungefutterte Rillen (Fig. 2) werden fo ausgedreht, daß fie  
{ich im Griliande dbem Seil anfchmiegen; tie genügen für zeitweiligen oder ßii t   
leichteren e rie  In Fig.3 iind die Lederplattchen durch eine Draht-  "w.  i 
litze mit innerhalb des Kranzes befeftigten Enden gehalten. 9' i  f  
 Kleine Scheiben werden mit Armen von flachem  j Üiii 
ß  ( Querfchnitt gegoffen. Für größere Scheiben find einge- [w  i  iif-f, 
i,  goffene Rundeifenarme (von gleicher Stärke mit dem  i i, f;  tgir, 
   Drahtfeil) gebräuchlich (Fig. 4) oder Flacheifenarme, die   f   Ytii! 
 äinä Ktranz änit zwläi, anbder liglabte (rinit grei Schrauttien äie-       
 e ig wer en. an erec ne ie rme wie ei en j x "i i,     
 "V P" Riemenfcheiben. Ueber 2,8m große Scheiben werden i" b.    
f! mit Rückiicht auf eifenbahnmäßige Verladung geteilt.  i   W41 
 f] f Eie Befeiägurlä auf der iliVelfle erfcggt durch Aufklemmen ff!   i:  
er getei en a e mit rä tigen chrauben unter Siche- tri   _a  in  
 i    rung durch einen Federkeil, oder man befeiligt die Hi, wiixyx im! i;  
i i  I Scheibe mit Tangentialkeilen, weil gewöhnliche Keile  fix," "g  i 
Pig.3. ldäiäßgäclligibäegtleäciibf-c-hifiä Iäpnfännen können. Dielgxlgben- xi  x   fußt 
,  nner Riläf xi "Elias 
Dfahtfeiltfiebe dienen zur Kraftiibertra un von 15-300PS f i  Nil y xi]! "f 
20-100 m Entfernung bei einfachem Seilfrieb 115d 251i l-2 km bei meililif- xi; i! i  lt,"  
fach forfgefetztem Seiltrieb Seit Einführung der elektrifchen Kraftüber-  F! it's  
tragung hat der Drahtfeilfrileb an Bedeutung verloren, trotz feines guten      "J 
Wirkungsgrades von 96 "[0 für 100 m bis 9005 für 1000 m.   irri- i   
Die Seile von verzinktem (oder blankem) Stahldraht mit Hanffeele    g:  
iind durch Seilverfpleißung (f. S. 455) endlos gefchloffen und mit Seil- sxisj" i? 
fchmiere odleäFrTalg mit Graphit eingerieben. Ein Seil läuft auf zwei gleichen  
Drahtfei cheiben (f. d.) ohne Trag- oder Leitrollen. Zur Ueber-  
tragungBrLN PS bei n : 100-140 UmlJmin paßt eine Seilftärke in cm F19 4' 
d: {f lONfn. Den Scheibendurchmeffer D in. Metern wähle man zu 1,80 dm oder größer. Die 
[imfaiigsgefchwindigkeit u : r!  nf60 foll, mit der Leiftung fteigend, zwifchen 10 und 30 mlsek 
liegen. Danach berechnet iich die Umfangskraft P_: 75 Niu: l432_N[D n. Für ein Seil mit i 
Drahten von 3 mm Starke iit der nutzbare Querfchniftf: irr (W400 in Quadratzentimetern laut 
nachftehender Tabelle. Die Nutzfpannung knzPlf darf, mit Rückficht auf Abnützung, mit 
der Seilitärke iteigen von 240-ä00, entfprechend der praktifchen Regel, daß rund 100 kgfcm? 
auf den vollen Seilquerfchnitt f4rzd2 kommen, der 2,4-3 rrial f ift. Die Befchränkung auf 
Im: 180 nach anderer Angabe fordert fchwerere Seile. Vorteilhafter fpart man an der Biege- 
fpannung  Die in fchlanken Scliraubenlinien liegenden Drahte biegen {ich an den dem 
Scgäläägumfaibg glegfhlfij-llflerldfnlßäälen nachzdeffenKrummung. mit der Spannung kb:_l50lD' 
ä mm] m. ie__ o rnogic unter 1 00 bleiben, um die Betriebsdauer des Seiles  
die etwa 3 Jahre betragt, nicht zu verkurzen. Außerdem tritt noch infolge der Fliehkraft des 
laufenden Seiles eine durchgehende Zugfpannung auf k;:0,017 a2, die mit y:9,6 kgll Seil- 
gewicht, bezogen auf f, fiir u: 15-20-25 mlsek rund 20-40-60 kgfcmz beträgt, und die im 
Ruhezuftande einen Anteil der Auflege- oder Vorfpannung kv bildet.  Die Kraft im ftraffen 
Trum Iiellt {ich auf etwa 2P, bei ungefutterten Rillen auf 3P. Dabei erreicht die Gelamt- 
fpanmängßäogiivlvai) kn-i-kb -l-kf, z. B. bis 2  300 4-12004-50 : 1850 kgfcmz. Die Zahl foll 
un er  ei en. 
Stark- und fchwachdrähtige Seile für Kraftübertragung. 
 
Seil-  Draht- Anzahl fchnitt Gewicht Seil- Draht- Anzahl  fchnitt Gewicht 
Dmr. Dmr. f der { der für l m  Dmr. { Dmr.  der  der  für 1 m 
d ö Drahte Drante G1 a ö Drähte Drähte G1 
l 
mm  mm eile kßlm im_ .ll1 l iäi 15x19; 
 
10 1  42 0,33 0,31        
12 1,2 42 0,47 0,45 12 1 54  9, 42 0,40 
          
          
          
          
          
          
          
          
          
          
           
Die Sei l ku rve bildet, abgefehen von der Seiliteifigkeit, eine K ettenlin i e (f.  Die 
tangentiale Zugkraft T:fs in einem Punkte der Kurve zerlegt üch m eine Vertikalkomponente 
Vzfly, die gleich dem Gewicht des Seiles vom Scheitel bis zu jenem Punkte mit der Länge l 
m, und in eine konitante Horizontalkomponente H:fso:fhy mit der Scheitelfpannung S0
        

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