Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Bohröle bis Elektrum
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3171668
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3174293
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Dampfkeffel 
den Steilrohrkeffel Bauart D ü rr- G a rb e. Der Zweirohrbünclelkeffel liat die Form eines fchiefen 
Vierecks, deffen Eckpunkte die vier Trommeln bilden. Die beiden oberen Trommeln ftehen 
durch ein weites Zwifchenrohr miteinander in Verbindung, die unteren Trommeln hängen 
durch die Rohrbündel frei an den Oberkeffeln und lind unter Fich durch einige leicht gebogene 
und eingewalzte Rohre verbunden. Der über den Oberkeffeln liegende Dampffammler ilt an 
die Vordertrommel durch einen Zwifchenftutzen angefchloffen und über der Hintertrommel auf 
Rollen gelagert. Das Speifewaffer wird in die Oberkeffel eingeführt, der Schlamm lagert tich 
in den Unterkeffeln ab und wird von dort abgelaffen. 
Aehnliche Anordnungen, mit oder ohne Verbindung der untern Trommeln unter fich, 
zeigen die Steilrohrkeffel derMafchiiienfabrik Augsburg-Nürnberg, derSächiifchen 
Mafchinenfabrik vorm. Richard Hartmann in Chemnitz, von Steinmüller in Gummers- 
bach, Walther 8c C0. in Köln-Delbrück u. a. Bei dem in Fig. 37 gezeichneten Stirling- 
Steilrohrkeffel der Hannoverfchen Mafchinenbau  vorm. G. Egestorff in 
Hannover ftehen die drei unter {ich verbundenen Obertrommeln durch die drei Rohrbündel mit 
dem einen Unterkeffel in Verbindung; die Speifung erfolgt in den hinteren Oberkeffel, von 
wo das Waffer feinen Kreislauf durch das hintere, mittlere und vordere Rohrbündel nimmt. 
Die Temperatur des Heißdampfes in dem zwifchen dem erften und zweiten Rohrbündel ein- 
gebauten Ueblerhitzer wiEd durchA Nlfifchung mit Sattdaigpf geregelt. Dßflf Steilrolärkegfel 
Burkhardt- iedboeu in der us ührun von Jacques iedboeuf, Düffeldor, zeigt ig. 8. 
Er befteht aus zwei Ober- und zwei Unterlgeffeln, die durch zwei fich kreuzende Siederohr- 
bündel und zwei Fallrohrbündel miteinander verbunden lind. Das aus den an den Innen- 
wänden des Feuerraumes eingebauten Vorwärmern kommende Waffer tritt in die beiden Ober- 
keffel, wird durch die Fallrohre nach unten geriffen und fteigt als Dampfgemifch durch die 
Verdampferbündel wieder nach oben. Der Umlauf wird durch die in den Trommeln angeord- 
neten Blechwände geregelt. Der Verbrennungsraum liegt faft in der Mitte des Keffelblockes, 
die Gafe fteigen nach oben und werden in den {ich kreuzenden Rohrbündeln durcheinander- 
gewirbelt und durch eingebaute Schamottewände fo auf- und abwärts geleitet, daß immer der 
kühlere Strom den wärme- 
   T      ren einhüllt, wodurch {ich 
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   L-   befteht, wie aus Fig.39 her- 
I;  angmhmtt A 3' vorgeht aus einem Ober- 
 I] 4141x141 i  
ä   und Unterkeffel mit Verdampferrohrbündel und einem 
,ß  jÜ fenkrecht ftehenden Walzenkeffel, der durch zwei Rühr- 
"filßffflffvßilßkßßx" böden A undB in drei Räume O, M und U geteilt itt. 
  "Q2"   Das Speifewaffer wird durch ein weites Rohr C dem 
51539, unteren Teil des Mittelraumes M zugeführt, wo (ich
        

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