Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A bis Bohren
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3163279
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3171034
Boden f pekulation 
Bodenunruhe 
Fördereinrichtungen, Zeitfchr. d. Verbandes deutfch. Arch.- u. Ing.-Vereine 1912, S. 104 ff.  
Derf., Die Erhaltung und Veredlung von Brot- und Saatgetreide in Kornfpeichern, Techn. Rund- 
fchau 1912, S. 461 ff.  Derf., Neue Getreideheber (Bodenfpeicher in Brake), Zeitfchr. d. Ver. 
deutfch. Ing. 1913, S. 362 ff.  Derf., Induftriebau 1913, S. 159 ff.  Derf., „I'Iütte', 24. Aufl., 
2. Teil, S. 618ff.  Ferner: Eilert, Zeitfchr. d. Ver. deutfcli. Ing. 1910, S. 2081.  Schwanda, 
ebend. 1912, S. 1940 (Rutfchenfpeicher).  Zeitfchr. f. Binnenfchiffahrt 1912, S. 327 ff. (Regens- 
burg); ebend. 1909, S. 222 (Lagerhausgebühren).  Zeniralbl. d. Bauverw. 1911, S. 361 ff. (Akten- 
fpeicher).  Welt der Technik 1910, S. 328 (Flafchenfpeicher).  Zeitfchr. d. Ver. deutfch. Ing.. 
1910, S. 1692 (Stapelhaus für Träger ufw. [f. a. Armierter Beton 1908, S. 275]).  Mühlen- und 
Spelcherbau 1911, S. 241 (landwirtfchaftliche Rundfpeicher); ebend., S. 229 (afrikanifche Ge- 
treidefpeicher); ebend.1910, S. 259 ff. (Lüftung und Entltaubung).  Simon, Bühler u. Bau- 
mann-Zeitg. 1911, S. 226 ff. (Regensburg); ebend. 1912, S. 73 ff. (Fulda); Deutfche Bauztg. 1912, 
S. 102 ff. (Fruchtfchuppen); ebend. 1910, S. 13 ff. (Gründung).  Der Müller 1912, S. 409 ff. 
(Das ftaatliche Getreidelagerhaus); ebend., S. 657 ff. (Die Verfuchsanttalt f. Getreideverarbeitung); 
ebend., S. 1013ff. (Einlturz).  lndultriebau 1912, S. 118ff. (Im Speicherviertel einer alten 
Handelsltadt); ebend. 1913, S. 78 ff. (Beblo, Das neue ttädtifche Lagerhaus zu Straßburg i.  
 Franz, Wirtfchaft und Technik 1913, S. 33 ff. (Ueber die Schönheit der Nutzbauten).  
Feuerfchutz: Welt der Technik 1910, S. 141 ff.; ebend. 1908, S. 376; ebend. 1909, S. 275 ff.; 
Mühlen- und Speicherbau 1909, S. l1lff., 245 u. 254 ff.; Elektrot. Zeitfchr. 1909, S. 470 ff.; 
Zentralbl. d. Bauverw. 1909, S. 182 ff.  Spielvogel, Bodenfpeicher in Riefa (von Gebr. Seck), 
Zeitfchr. d. Ver. deutfch. Ing. 1913, S. 1498 ff.  Buhle, Getreidefpeicher größten Inhalts, Die 
Bauwelt 1915, S. 11 ff.  Derf., Behälterauslaiifverfuche, Zeitfchr. d. Ver. deutfch. Ing. 1916, 
S. 141 ff.  Derf, Deutfche Mühlen- und Speicherbauten im Orient, lndultriebau 1917, S. 81 ff. 
 Derf, Neuzeitlicher deutfcher Getreidefpeicherbau, Zeitfchr. f. Bauwefen 1918, S. 295 ff.  
DerlÄ, Getreidefpeicher, Induftriebau 1921, S. 71 ff.  [13] Derf, „Hiitte", 24. Aufl., Bd. 2, S. 620. 
 [14] Derf., Induftriebau 1921, Heft 6 u. 7 (lfd. Nr. 138 u. 139).  [15] Wüg, Zeitfchr. f. Bau- 
wefen 1908, S. 650 ff., und Sievers, Zeittchr. f. Binnenfchiffahrt 1909, S. 77 ff.  [16] Kraufe, 
Der Ofthafen von Berlin, Berlin 1913 (Wasmuth).  [17] Die Hafenanlagen von Groß-Berlin 
(herausg. vom Tiefbauamt des Berliner Magiltrats), Berlin 1922, fowie Buhle, Fördertechnik und 
Frachtverkehr 1924, S. 175 ff.  [18] Kraufe, Zentralbl. d. Bauverw. 1923, S. 409 ff.; Werft, 
Reederei, Hafen 1923, Nr. 18, und 1924, Nr. 10 (Schäfer); V. d. Ing-Nachrichten 1923, Nr. 37; 
Geleitfchrift „Zur Eröffnung des Berliner Wefthafens"; Buhle, Die Bautechnik 1924, S. 141 if., 
und 1925, S.lff.; derf., Fördertechnik und Frachtverkehr 1924, Nr. 14; derf., Mühlen- und 
Spelcherbau 1924, Nr. 15ll6. M. Buhle 
Bodenfpekulation, das Feithalten ererbten Bodens oder der Ankauf und 
die Zurückhaltung fremden Bodens in der Erwartung, daß infolge der durch 
die natürliche Volksvermehrung fich allmählich vollziehenden Umwertung von 
Acker- und Gartenland in Wohnland der Bodenpreis über den durch Zinfen 
und Steuern entltehenden Verluft hinaus ohne Zutun des Eigentümers anwächlt. 
Diefe Art von Spekulation wird vom fozialen und volkswirtfchattlichen Standpunkt als 
dem Gemeinwohl fchädlich verurteilt.  Eine andere Art der Bodenfpekulation, bettehend in der 
Erwerbung von Rohland und Umwandlung desfelben durch die erforderlichen Auffchließungs- 
maßnahmen in fertiges Bauland, um diefes an den Markt zu bringen, kann gleichfalls fchädlich 
wirken, wenn die Verkaufspreife des Baulandes durch verwerfliche Mittel ungebührlich ge- 
fteigert werden. Dagegen ilt das Auffchließungsgefchäft an fich, mag es von der Gemeinde, 
vom Staate oder von Privaten bewirkt werden, eine notwendige wirtfchaftliche Betätigung und 
nicht zu beanttanden (f. Bodenauffchließung). Stübben 
Bodenltringer, auf die Brune der Flußfahrzeuge aufgefchraubte Blechplatte 
zur befferen Beteiligung eines Kimmwinkels. 
Bodenunruhe (feismifche). In den Aufzeichnungen der Seismographen lind Be- 
wegungen bemerkbar, die lich durch ihre Befchaffenheit und ihre längere Dauer von den durch 
die Erdbeben erzeugten unterfcheiden. Man bezeichnete lie zuerft als „pu1fatorifche Ofzillationen", 
auch als „mikrofeismifche Bewegungen"; die letztere Bezeichnung itt, da fie zu Verwechflungen 
mit mikrofeismifchen Aufzeichnungen von Fernbeben Veranlaffung geben kann, nicht zu emp- 
fehlen. Die heute bevorzugte, durchaus treffende Bezeichnung „Bodenunruhe' rührt von Belar 
her. Als Urfachen für die Bodenunruhe wurden nach B. Gutenberg [1] gefunden: a) Bewegungen 
durch lndu11rie,insbefondere Mafchinen [2] (Periode der Bewegung gleich der Tourenzahl der 
Malchine und der 1. Oberfchwingung; die Amplitude wächft mit der Tourenzahl). b) Bewe- 
gungen durch Verkehr (Periode meilt Bruchteile von Sekunden). Die Bodenunruhe durch Ver- 
kehr kann unter Umlländen Schäden an Häufern (Abbröckeln von Verputz ulw.) herbeiführen. 
Bei Prozeffen hierüber können Aufzeichnungen von Erfchütterungsmeffern objektive 
Beweismittel liefern. c) Bewegungen durch Wafferfälle und ähnliche Erfchütterungen. Unter- 
fuchungen von L. Grunmach [ö] an der Queistalfperre bei Markliffa ergaben befonders oft 
Perioden von 0,029 und 0,005 sek. d) Bodenunruhe durch vulkanilche Vorgange. e) Boden- 
unruhe bei lokalem Sturm, Gewitter, Böen (Perioden 1-9 sek, Amplituden felten über 11m mm). 
f) Schwingungen der Erdoberfläche durch Reibung der bewegten Luft (Periode 1l4-l min, 
Amplituden felten über V20 mm). g) Bewegungen durch Frolt (lange Wellen, Periode V2 bis 
mehrere min, Amplituden in Göttingen bis 1], mm beobachtet)  h) Bodenunruhe durch 
lokale Brandung, an falt allen Küllen und Infeln beobachtet  unregelmäßige Wellen, Periode 
meilt 2-6 sek. i) Bodenunruhe durch ferne Brandungen  regelmäßige Wellen, Periode 
4-10 sek, Amplituden bis 111„ mm z. B. auf Island feftgettetlt. Oertliche nrandungen als Ur-
        

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