Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A bis Bohren
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3163279
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3168427
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Baumwollfpinnerei 
und Befeftigungsart der Schienen aus Weich- U; 
oder Stahlguß Iind aus Fig.3 erüchtlich. Ueber T  
vyfilbt {ich eine I-ilaäbe diiinwerädliä  xiyigläal-   
e: CH 11-11 VCT e C11 l  I1 U C IG lC er   Q'  
Hechelilablly mit dicht befetzzen fpitzen Stahl-   11  
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Fig. 3. Fig. 2. 
ltiften an. Die Fortfetzung bildet der Stabroit g, der aus dreikantigen (oft veritellbaren) Stäben 
beiteht. Die Zähne n erfaffen die Baumwolle von der Walze s, ftreifen lie an der Traverfel ab 
und führen Iie an den Winkeleifen u vorbei, wo ein Auffchließen der Klumpen ftattfindet, nach 
dem Hechelftab. Diefer zerteilt die Baumwolle in die einzelnen Fafern und verhindert das 
Fädigwerden (Aneinanderhaften mehrerer Fafern). Der Roit g lockert die Baumwolle weiter, 
und die Zentrifugalkraft treibt die groben Unreinheiten zwifchen den Stäben hindurch zu 
Boden.  Die Baumwolle wird endlich von der Siebtrommel S angelangt. Die in das lnnere 
der Siebtrommel entzogenen ttaubförmigen Uäireinhelten werden durch den kgentilatoiilV in 
den Staubkanal befördert. Das chräge Auslau gitter befördert die gereinigte aumwo e aus 
der Mafchine heraus. Die Vorbereitungsmafchinen der Baumwollfpinnerei werden vielfach mit 
Wickelapparaten ausgeführt. 
Ein Wickelapparat (Schlagmafchine, f. unten) hat den Zweck, die von der Mafchine 
gÄebildete Watte ftark gepreßt fpiralförmig aufzurollen. Sie bildet dann einen zylindrifchen 
ickel, von dem an der folgenden Mafchine die Watte unbefchädigt wieder abgerollt wird. 
Man erzielt damit folgende wefentliche Vorteile: l. die Baumwolle, die aus dem Oeffner kommt. 
liegt nicht mehr in lofen Haufen im Schlagmafchinenraum herum, wird weniger ttaubig, und 
die Feuersgefahr iit geringer; 2. das Auflegen der Wickel auf die Schlagmafchine, den Batteur, 
nimmt weniger Zeit in Aiiipruch als das Auflegen der lofen Wolle; 3. der Wickel, den die 
 Schlagmafchine liefert, 
 wird gleichmäßiger in- 
 folge des Doppelns von 
 B1 3-4 Wickeln. Vielfach 
ftlxtl  werden die Vorberei- 
 k tungsmafchinen mehr- 
"i" am  fach kombiniert, T0 
 v    , y f? mehrere Oeifner mitein- 
t- ' u lll 175" W I, n   afuterhoder (dgetingenlfg 
S i iini n   am fhi- 
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(f? tzullnßl f  Auslauflattentuch der 
NEIKÄ VIIIIÜI q 5 L f 91 erften Maichine gleiich 
i  "   Ü die S eifun für ie 
-t t; t   u?  nachfollagendcegbildet. Die 
  (ix {f "Jt Baumwolle wird älfß 
9l  W  in der gleichenMafchine 
'   V geöffnet und geichlagän 
,  ä" b 4.  a: 
 E l  Selbitreglung hat, diefen als gleichmäßiger Wickel.  
Ä f Der Crighton-Opener. Diefer nach feinem englifchen 
  51'"  Erfinder benannte Oeffner eignet {ich zur Verarbeitung ftark 
Ä  unreiner Baumwollforten.  Die lotrechte Tronämßäaähfgew 
 r   
  (Fig. 4) hat von unten nach oben großer werden e _c 81 I1. 
 , H I" die radial Schienen f aus Stahl auigenietet tragen, die {o auf" 
b gebogen Iind, daß ihre Spitzen eine Spirale an einem Kohnus- 
ngj, mantel bilden. Die Achte W iit in einem Halslager l geführt,
        

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