Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A bis Bohren
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3163279
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3165785
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Artilleriezzlgnzafdzirze 
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 Fig. l. Greiferrad für Artilleriezugmafchlnen der Horchwerke  in Zwickau. werfjen und der 
Die Greifer  als Schwinghebel ausgebildet und bewegen {ich nur um einen Drehpunkt. 3116m VOÜBYITEIIGE 
Das gleichmabige Herausftellen der Greifer erfolgt durch den Motor des Fahrzeugs. Ein Schlepper {ie mir. 
befonderer Vorteil ift_, daß die Greifer {ich 16 nach der Bodenbefchaifenheit automatifch tels der h- f" 
weniger oder mehr eingraben, _auf harter Straße z. B. mit dem Radumiang auf gleicher 1er uf 
Hobel bleiben. sollen die Greifer benutzt werden, io muß ein Arreiierbolzen gelött und vorgefehenen kraf- 
231g därwlamfäagilgelelaglelifliagäm werden. Die_ motorifche Kraft,_ welche durch die Ketten tigen Seilwinde 
, ie Greifer hinaus. Nachdem die Greifer ihre größte Aus-  
ladung erreichtjiaben, werden fie mit dem Arretierbolzen wieder teftgelegt. Zum Zurück- nachzleheni unter 
(teilen der Greifer wird nach dem Löten des Bolzens der Rückwärtsgang eingeichaltet. Umftälldßfl fprung- 
       weife in mehreren 
Zugen. Die Scillange betragt etwa 100 m. Die Achfen müffen bei den in Frage kommenden 
großen Gefchwindigkeiten gefedert werden. Die Stärke des Motors iit keinesfalls zu knapp zu 
bemefien, um felbit bei mittleren Steigungen hohe mittlere Stundengefchwindigkeiten zu erreichen 
und fur das Fahren außerhalb_der Straße genügenden Kraftüberfchuß zu haben. Meiit werden 
Vierzylindermotoren von 70 bis 100 PS Brenisleiitungbei 1200 Touren, _4-8 Gefchwindigkeiten 
für Vorwarlsgarig von 2 bis 30 kmfst, 1-2 iur Riickwarlsgang von 2 bis 8,5 kmlst angewandt. 
 Der Artilleri efchlepper K. D. I. der Friedr. Krupp  (i. Fig. 2) vermag bei einem 
Gewicht von etwa 8,5 t, einem großten Achsdruck von etwa 5,5 t und einer größten Gefchwindig- 
keit mit angehangter Laft auf ebener Straße von etwa 25 kmfst eine Zuglaii von etwa 10 t 
fortziibewegen. Der Artilleriefchlepper K. D. lII. leiflet fogar 23 t. 
Wahrend man {ichnberder ichwerften Artillerie mit Gefchwindigkeiten bis zu 10 kmlst 
begnügt, fordert man fur die mittlere und leichte Artillerie Leiftun en bis zu 25 km st und 
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Tagesniarfche bis_zu 100 kin. Das fchnelle Fahren macht für fchwere Gefchütze, die den 
Artilleriezugrnafchinenangehangt werden,_ eine Federung der Achten und Gummibereifung der 
Laiettenrader"notwendig. Das erfordert wiederum befondere Vorrichtungen, mittels deren man 
die Federn fur den Schießgebrauch entlaften kann. Um behelfsweife auch fchwere Geichütze 
Fig. 2. IS-Cm-Kanone 16 Krupp (Lafettenfahrzeug) hinter Ariillerieichlepper (K D I). Vizrzylindermotor mil IOO-PS- 
Bremsleiftung bei 1200 Touren. Gefchwindigkeiten: acht für Vorwärtsgaizg (3-30 kmfst), zwei für Rückwärtsgang 
(3 und 8,5 kmlst). Raddurchmeffer vom 1200 mm, hinten 140D mm; kleinfter Lenkungshalbmeffer des inneren Vorder- 
rades 6,5 m. Tiefiter Punkt über dem Erdboden 400 mm. Ganze Länge des Wagens 6265 mm, ganze Breite 217Omm. 
Höhe 2860 mm. Sitzgelegenheit für wenigftens zehn Mann, einfchließlich Fahrer. Tagesleiftung etwa 80 km. Zu 
überwindende Steigung bei voller Belaitung: 25 "In ohne Anhänger, 1091„ mit Anhänger mit 3 kmjst. Seilwinde: 
 größte Zugkraft 5000 kg. Sellgefchwindigkeit 0,6 mlsek, Seilftärke 16 mm, Seiilänge 16') m.
        

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