Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gebäude für besondere Zwecke: Silos, landwirtschaftliche Bauten
Person:
Dörr, Heinrich Mund, Otto Emperger, Fritz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3152042
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3153141
Seitenwände und Böden. 
Da die Messungen während des Betriebes 
Anzahl einwandfreier Resultate erzielen. 
stattfanden, 
konnte 
man 
keine 
größere 
! l I   I 
 l l 
P 2,5  a5 ägsimiga-elägs ilizßg: 
       
Abb. 41. 
Schaubild 
der Durchbiegungen der Längswand bei Füllung und 
Entleerung der Zelle. 
Diese Versuche ergeben mit Bestimmtheit den Eintluß der Nachbarzellen, d. h. 
die Kontinuität der Wände. Bemerkenswert ist auch die Druckvermehrung beim Beginn 
der Entleerung. Nur so kann die entsprechende Verkürzung von I-II um 0,35 mm 
erklärt werden. Diese plötzliche Verkürzung beträgt etwa 50 vH. von der nach der 
Füllung der Zelle a festgestellten Verkürzung; mit anderen Worten: der Seitendruck 
beim Ausiließen des Getreides steigerte sich um 50 vH. Die "Erklärung dieser auf- 
fallenden Größe der Steigerung dürfte auch hier in der exzentrischen Lage der Auslaß- 
Öffnungen zu suchen sein (s. S.   
Es möge nun die Berechnung der Zellenwand als E       E 
eines in sich geschlossenen kontinuierlichen Trägers hier i P 
folgen. b 1- n 
Abb. 42 stelle einen wagrechten Schnitt durch die  
rechteckige Zelle ABC D mit den Abmessungen b und l -l   P  
dar. Wir denken uns einen Zellenstreifen mit einer senk- A    l  I, 
recht zur Bildebene gemessenen Tiefe : l herausge- Abbßl 
schnitten. Der Seitendruck p für die Flächeneinheit ist 
dann als Druck für die Längeneinheit des Stabzuges A BCD aufzufassen. 
Unter der Voraussetzung, daß sämtliche Wände gleiche Stärke haben, daß der 
Widerstand. den die anschließenden Zellenwände der Formänderung entgegensetzen, 
vernachlässigt wird und daß die Ecken steif sind, kann der Stabzug ABC D mit 
Hilfe der Ulapeyronschen Gleichungen wie folgt berechnet werden. 
Die Stützenmomente, hier Eckmomente  Sind wegen der Symmetrie ein- 
ander gleich. Die Olapeyronsche Gleichung lautet dann in unserem Fall: 
daraus ergibt sich 
ME 
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