Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Malereien der Buschmänner in Südafrika
Person:
Moszeik, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3137073
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3138219
Aber dies ist auch ungefähr alles, und ich muß meine Enttäuschung 
(larüber gestehen, daß mir nie Skizzen von Tierkämpfen,  die einzige 
Ausnahme, Fig. 156, ist zahm genug')  denen die Buschmänner doch 
sicher oft als zufällige Zeugen beiwohnten, zu Gesicht gekommen sind. 
Die Mannigfaltigkeit der Gruppen wird sehr bedeutend gesteigert durch 
die Kombination von Tier und Mensch. Die Jagd in ihren zahllosen 
Variationen ist es da in erster Reihe, die den Eingeborenen mit dankbaren 
11 '1 
W 
Fig. 153. YVittekranzspruit, Fig.154. Lammermoor, Lady Grey 
Barkly East. (rot und weiß 
Fig. 155. Blackrock, Barkly East (rot). 
Motiven zur Befriedigung seines künstlerischen Dranges versorgt. Aber 
auch andere Szenen, wie etwa Kaffern Vieh treibend und hütend, ein Boern 
sein Pferd führend, einen Leoparden einen Buschmann im Maul wegschleppend, 
eine Person mit erlegtem Hasen (Fig. 157) und dergl. treffen wir gelegentlich 
an. Mit diesen einfachen Vorgängen verglichen erscheint der in Fig. 158 ge- 
schilderte, Eingeborene ein Stück Wild zerlegend, ganz erheblich kunstvoller. 
Menschen allein sind  von Mutter mit Kind abgesehen  haupt- 
sächlich in Kämpfen und Tänzen zu Gruppen vereinigt. Eine solche z. B. 
 H. Tongue bildet den Kampf zweier Elandantilopen ab, I. c. 
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