Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Im Palast des Minos
Person:
Sir Galahad
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3042170
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3042807
KAPITEL Il 
Spannungen sein, sich zur Gedrängtheit so verein: 
fachter Symbole zu verdichten      ein 
Dichten, dessen Inbrunst die Menschheit seither 
nie übertraf. 
Vielleicht sind alle Künste -   alle Religionen 
nur frei gewordene Energie der zerfallenden Urß 
symbole     - Auseinanderspielen in Musik 
oder Götterl 
Etwas von der Weltkraft solch verdichteten Sehens 
liegt noch über der Kunst der Pyramidenkönige. 
Gleich den Axiomen der Geometrie sind Syms 
bole nur in der Anschauung zu erfassen, weder zu 
erklären, noch zu erweisen. Sie bedeuten nicht 
nur, - sie sind! 
Wirklichkeiten  somit wirkend. Wenig frommt 
es, ihnen mit dem Intellekt zu nahen  die im 
Kreuz sich schneidenden Geraden + etwa als Welt: 
achsen anzusehen, als die Kardinalpunkte: oben, 
unten, rechts und links, in die der Kosmos sich 
ordnet, oder zu zeigen, wie aus dem Kreuz + die 
Doppelaxt T, das spätere Monogramm Christi X 
wird, da der Geiststrahl des erweckten Geschöpfs 
durch den Kosmos fährt. "Erklärungen" dieser 
Art bleiben dürftig und unbefriedigend abstrakt. 
Anschauungsgebilde, wie Kreuz, DoppelaxLBaum 
oder Säule sind auch nicht etwa als "arisch", "S6: 
mitisch" oder "ägaeisch" anzusprechen. Sie werden, 
18
        

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