Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Im Palast des Minos
Person:
Sir Galahad
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3042170
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3043388
KAPITEL IV 
tischenJahres und basiert seine Berechnungen auf den 
Tag des römischen Kalenders, der ein „erster Toth" 
war, dem konsuldatierten Jahr, da er selbst schreibt. 
Mit seiner Hilfe kann man nun die Anfänge der 
ägyptischen Zyklen bestimmen. Um der Einfach: 
heit halber Meyers Daten zu nehmen: 140 n. Chr. 
war ein voller „sothischer Zyklus" abgelaufen. Der 
astronomische Siriusaufgang fiel wieder auf den 
Neujahrstag; die vorhergehenden Zyklen von 1460 
Jahren fielen daher auf die Jahre 1321 v. Chr.  
2781 v. Chr.  4241 v. Chr.    etc. Meyer 
nimmt 4241 als erstes historisches Jahr an. Damals, 
so berechnet er  ging Sirius am 15. Juni nach dem 
wahren Gregorianischen Kalender auf, iiel also mit 
dem traditionellen Beginn der Nilüberschwemmung 
faktisch zusammen. „Die Nacht des Tropfens" 
wird gegenwärtig in Ägypten am 17. Juni gefeiert. 
Wie später gezeigt werden soll, ist das sothische 
Jahr mit dem Julianischen gleich, aber länger als das 
Gregorianische. In den unmittelbar vorhergehenden 
oder folgenden Zyklen fiel der Siriusaufgang daher 
zu Anfang resp. zu Ende des astronomischen "wirks 
liehen" Juni    und nicht in die Mitte. Meyer 
argumentiert nun, zu solchen Perioden wäre es 
keinem Menschen eingefallen, den Jahresbeginn mit 
einem Sternaufgang zu datieren, der mit der Über, 
schwemmung zeitlich gar nicht zusammenfällt. 
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