Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Auswahl aus meinen Büchern
Person:
Altenberg, Peter
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3037502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3038872
Die Mutter: "Das verstehen wir nicht. Madame 
B. würdest du es plausibler machen. Uns willst du 
nur erregen, blamieren." 
Der Sohn: „Helden sind Kurwenal, der todes- 
treue Knappe Tristans, Brangäne, die todestraurige 
Freundin von Isolde, und der arme Hirte, der Flöte 
bläst zu Tristans Leiden. Mit sich haben sie nichts 
mehr zu tun. Wie Greise. Und dennoch jung 
und stark in Liebe! Wunschlos tragen sie nur 
mehr das Leid der anderen, schützen sie und sterben 
für dieselben. Christliche Seelen haben sie! 
Kurwenal, Brangänen und dem armen Hirten sind 
bereits Himmelsflügel gewachsen auf der Welt! So 
breiten sie dieselben aus und schweben schützend 
über diesen zwei Leidenschaftlichen, den armen 
Säuglingen des Lebens, welche nach Glück greinen 
und Erfüllung. Am Boden ihrer Wünsche kriechen 
diese wie Reptilien der Seele! Wozu solche in 
Musik setzen?! Auf der Orgel könnte man sie nicht 
spielen!" 
Glarys hat ihren Kopf gesenkt. 
Die Mutter: „Das verstehen wir nicht. Nicht, 
Glarys?! Aber oratorisches Talent hat Albert. So 
gut könntest du deinen Weg machen, wenn du nur 
wolltest! jede Zeitung nimmt es dir auf. Es ist ein 
Zug darin." 
Der Vater: "Gute Nacht. Ich bin müde. Dieser 
Wagner erschöpft, drückt zusammen. Du Albert, 
Glarys wird wieder unruhig schlafen; solche Ge- 
spräche   
        

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