Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Auswahl aus meinen Büchern
Person:
Altenberg, Peter
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3037502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3038847
Das ist der wirkliche Liebestod! So eine Liebe! 
Ob die wirklich existiert haben?!" 
Schweigen    
Die Mutter: „Wo anders, wenn man aus dem The- 
ater kommt, sind alle angeregt, animiert, herausgerissen, 
führen Gespräche, bei welchen man profitieren kann. 
Bei uns ist alles tot. Wozu geht man dann?! Wie wenn 
man seine Kinder damit bestraft hätte! Bei anderen 
bist du geistreich, Albert. Da würdest du schwärmen. 
Natürlich, bei den Eltern steht es nicht dafür. Sprich 
wenigstens mit Glarys darüber. Ganz angefüllt ist sie." 
Der Vater errötet, denkt: „Wozu bavardieren?! Man 
war in der Oper. Genug." 
Der Sohn: "Liebe Hedwig, geben Sie mir Salat." 
(Als Hedwig sich entfernt hat) 
Die Mutter: „Du, das verbitte ich mir, der Hedwig 
,liebe' zu sagen. Ich habe es dir schon einmal gesagt. 
"Ich glaube, aus Rücksicht für Papa    
Der Vater blickt in seinen Teller. 
Die Mutter: "Deine demokratischen Ansichten 
solltest du im Leben draußen betätigen. Sprich! Halte 
Vorträge! Mache dich bekannt! Hier bei uns ist es 
keine Kunst. Das trifft ein jeder. Nicht, Papa?!" 
Der Sohn blickt die Mutter ruhig an   
"Und überhaupt -  ich dulde es nicht! Das 
Haus demoralisieren. Davon kommt es. ,Der Herr 
ist so gut' sagen sie dann, ,und der junge Herr Albert 
und das Fräulein Glarys". Natürlich, ich aber bin 
schuld an allem. Warum?! Weil ich meine Sachen 
verlange?! Albert denkt sich jetzt wieder etwas
        

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