Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Lackier- und Dekorier-Technik für Metallindustrie, Kunstgewerbe und Handwerk
Person:
Zimmer, Fritz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3025828
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3027050
Der Materialverbrauch ist begreiflicherweise beim Tauchen ein 
größerer als beim Pinsellackieren, da alle Teile der Gegenstände, (bei 
Hohlkörpern auch das Innere), überzogen werden und die Schichten im 
allgemeinen wohl dicker ausfallen müssen, als es mit dem Pinsel der Fall 
ist. Auch sind die Verluste in Betracht zu ziehen, die durch Verdunsten 
beim Stehen in offenen Gefäßen an Lösungsmitteln unvermeidlich sind, 
sowie jene, die durch das Tauchen mit größeren Lackmengen über- 
haupt, mit dem Zurückgießen unverbrauchten Materials aus den Tauch- 
gefäßen, den daran hängen bleibenden Teilen derselben, die antrocknen 
oder weggewaschen werden müssen, sich einstellen. Auch muß das Tauchen 
in einem fortgesetzten Arbeitsgange ausgeführt werden, der längere 
Unterbrechungen nicht gestattet.  Das Tauchverfahren ist vor allem 
bei Massenartikeln durchführbar. 
Abb. 
15. Lackiertrommel für Haken, Oesen, Knöpfe 
(Göhring ä Hebenstreit, Radebeul-Dresden.) 
Das Trommellackierverfahren für kleine Metall- 
gegenstände, wie Schuh- und andere Knöpfe, Haken, Oesen, Schnallen 
u. dgl. zählt zu den längst bekannten und mechanischen Lackier- 
verfahren.
        

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