Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Der Hausgarten
Person:
Encke, Fritz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3023789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3024190
KÜNSTLERISCHE 
BEDEU 
TUNG 
GENEIGTEN 
GELÄN DES 
23 
derartig wechseln, daß gewissermaßen Berg und Tal entstehen. 
Diese Lage fordert zu natürlicher Bodengestaltung geradezu her- 
aus; denn das Linienspiel naturwahr ineinander verlaufender 
Hügel- und Talformen bietet große Reize, auch entwickeln sich 
die Stämme von Bäumen auf geneigten Flächen viel malerischer 
als auf wagerechtem Grunde, wo sie zur Erhaltung des Gleich- 
gewichtes meist kerzengerade emporwachsen (Abb. n). 
Aber auch die architektonische Gestaltung. des Grund und 
Bodens kann in einem solchen Gelände vorzüglich angewandt wer- 
den. Vorbilder hierfür 
bieten, wenn auch häu- 
fig in größerem Stile, 
manche Renaissance- 
gärten Italiens, Welche 
sich in ihren einzelnen 
Teilen der wechseln- 
den Höhenlage vor- 
züglich anpassen. 
Die Neigung des 
Geländes ist aber nicht 
nur für die künstlerische 
Gestaltung des Gartens 
von Wichtigkeit, son- 
dern sie ist auch von 
großer wirtschaftlich- 
technischer Bedeutung, 
da die Sonnenstrahlen 
geneigtes Gelände un- 
ter einem anderen Win- 
kel treffen als wage-
        

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