Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gartensozialismus
Person:
Koenig, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3012884
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3013860
sonderen Reiz durch einen von waldartigen Anpflanzimgen 
umrahmten Fernblick nach der Halle des Wartegartens.  
Die Mittelachse des Gartens erfuhr eine Betonung durch 
einen Springbrunnen und fand ihren Abschluß in dem 
Musikpavillon des Fest- und Spielplatzes. Siidwestlich 
des Vereinshauses sind mannigfache Einrichtungen zur 
Ausübung des Sports und der Körperpflege getroffen. 
Zwei Tennisplätze (Nr. 2) mit entsprechender Halle, 
die zur Hälfte dem Unterbringen der Sportgeräte und zur 
Klei-derablage, zur anderen Hälfte ähnlichen Zwecken des 
sich hier anschließenden zirka 1250 Quadratmeter großen 
Luft- und Sonnenbades (Nr. 3) mit Brausebadeinrichtung und 
Turnplatz dienen soll, sowie (Nr. 4) zwei Kegelbahnen sind 
hier in den Rahmen dichten Baumwuchses eingebettet. Um 
auch das stärkende Luftbad im Schatten zu ermöglichen, ist 
das ganze Sonnenbad von einem Laubengang umgeben.  
Nordöstlich des Beamtenvereinshauses befindet sich das Heim 
eines 
höheren 
Fabrikbeamten. 
Haus 
und 
Garten 
konnten 
hier auf besonders günstige Parkbilder mit dem Musikpavillon 
eingestellt werden.  
Noch weiter nordöstlich an der Parkstraße befindet sich 
die durch VI bezeichnete 
rische Wirtschaft mit 
alkoholfreie vegeta- 
Garten. Das Gebäude ist zur 
Hälfte unterkellert und enthält im Erdgeschoß einen Speise- 
saal mit vorgelagerter Gartenveranda, zwei Gastzimmer, ein 
Vereinszimmer, Küche und Vorratskammer, im Dachgeschoß 
die Wohnräume des Pächters.  Der Garten ist gegliedert in 
einen baumbeschatteten Wirtschaftsgarten mit Nischen und 
einen von Laubengängen umschlossenen Blumengarten. Der 
im Zusammenhang mit den Laubengängen angeordnete Pa- 
villon dient gleichzeitig zum Abschluß eines vom Konzert- 
platz aus gesehenen Parkbildes.  Die Zufahrtstraße nach 
60
        

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