Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Freitragende Holzbauten
Person:
Kersten, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2972933
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2974073
Fachwerkgegliederte 
Träger 
und vollwandige 
verschiedener Ausführungsart. 
sam mit den beiden Außenrippen zum unmittelbaren Anschluß für neue Stäbe ver- 
wendet werden, die zwischen Seiten- und Mittelrippe einzusetzen und, durch Ver- 
schraubung mit diesen verbunden, bis zum Untergurt weiterzuführen sind. Eine 
ähnliche Ausbildung zeigt Abb. 139. Die Knotenplatte ist hier 6-8 cm stark und 
besteht aus 3-5 Lagen kreuzweise verlegter Hart- und Weichhölzer, die unter 
hohem Druck unter Verwendung eines in Flüssigkeit nichtlöslichen Leimes her- 
gestellt werden. Vgl. auch Holzbau 1922, S. 25. 
Nach Abb. 141, ebenfalls ältere Ausführungen der Christoph 8a Unmack  
wird die Übernahme der auftretenden Kräfte zwischen den Knotenpunkten und 
den ein- oder mehrteiligen Fachwerkstaben außer durch Bolzen noch durch eine 
in Feuchtigkeit unlösliche Klebemasse bewirkt. Die Verbindung der abgebundenen 
Teile untereinander mit Verbundmasse kann in der Fabrik oder an der Baustelle 
erfolgen. Gut gepflegtes Holz ist erwünscht, Lufttrocknung dabei vorausgesetzt, da 
sonst eine Verbindung durch Verbundmasse unmöglich ist. Von dem Verleimen der 
Hölzer wird im folgenden noch eingehender gesprochen. Bezüglich Verwendung 
von Knotenplatten'vgl. weiterhin die Abb. 221, 261 und 410.  
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Abb. 142. Bauwelse Thlerbach. a, b, C  Bauiendeckeß d  Wefchse 
Bandeisenaufhängung; e  Thierbach- und Vollballäen unter glewher Be. 
lastungsannahme (6 I 80 kglcm  
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Abb. 143. 
Versalträger 
(JX  1175 C1114, 
W; I 128 cmß). 
Balkenträger mit rechteckigem 
Querschnitt. 
Ba uweise Thierbachl). Eine bedeutende Quersehnittsverminderung des Holz- 
balkens kann nach Maßgabe der Abb. 142 dadurch erzielt werden, daß man die 
Unterseite des Balkens mit einem durchlaufenden Flacheisen versieht, welches um 
die Balkenköpfe herumgelegt und durch Nagelung in genügendem Maße befestigt wird. 
Die Nagellöcher werden gebohrt und nicht gestanzt. Im übrigen sei darauf auf- 
merksam gemacht, daß das Eisenband durch entsprechende maschinelle Vorrichtungen 
vor der Nagelung straff angezogen wird. Die beigefügte Tabelle weist verschiedene 
Regelquerschnitte auf, für die auf Grund von Versuchsausführungen vom Sächsischen 
Ministerium des Innern bestimmte zulässige Biegungsmomente festgelegt sind. 
Ein einwandfreier Festigkeitsnachweis kann nicht gut aufgestellt werden. Jedenfalls 
rückt die Nullinie des Querschnitts nach unten, was eine Erhöhung der Tragfähigkeit 
zur Folge hat. Die Balken können für Decken bis 6,50 m Stützweite und 500 kg 
Verkehrslast Verwendung finden. Mit der bedeutenden Baustoffersparnis ist ein 
leichteres Heranbringen und Verlegen verbunden. Bemerkenswert erscheint die 
Nr. 761 519 und 866 894. 
Generalvertretung durch J. Stöckel, Dresden-N. 
8, Forst
        

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