Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Freitragende Holzbauten
Person:
Kersten, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2972933
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2974371
und Bauausführung. 
Werkstattarbeit 
Abb. 202 veranschaulicht den Aufbau einer zerlegbaren Zelthalle, wie solche 
schon im Krieg für Fesselballons Verwendung fanden. Die Darstellung des Bau- 
vorganges erscheint durch die Abbildung genügend gekennzeichnet. Die Einzel- 
elemente sind Dreiecke, deren Druckstäbe in Holz und deren Zugstäbe in Rund- 
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Abb. 199 bis 201. Binder aus zusammen- 
setzbaren Einzelstücken. 
Zerlegbare Zelthalle. 
eisen ausgeführt sind. Es war eine leichte Anfuhr dieser Einzelteile durch Lastauto 
und ein sehr schnelles Aufrichten möglich. 
Auch bei der durch die Abb. 179 bis 184 gekennzeichneten Zollbauweise besteht 
nach Ausweis der Abb. 204 bis 206 die Möglichkeit eines Aufbaues ohne Verwendung 
 besonderer Gerüste. Die Veranke- 
 rungen der Drahtseile nach Abb. 204 
' Zug5h7ngQ x sowie die Ausbildung der Widerlager 
Dmmay nach Abb. 205 sind nur andeutungs- 
weise angegeben worden und bedürfen 
g  x natürlich bei der wirklichen Ausfüh- 
f rung einer wesentlichen Verstärkung. 
f Namentlich wird in bezug auf die Ver- 
f! ankerung der Fangseile reichlich oft 
{ß  gesündigt; eingetriebene Pflöcke von 
 efriil   geringer Lange bieten einen nur sehr 
"   geringen Halt, Weil die oberen Erd- 
 Vxxx schichten dem Seitendruck der Pfähle 
z! xx keinerlei Widerstand leisten. Sehr viel 
f" Zugsfange xx empfehlenswerter sind Tellerbohrer, 
l _ gebohrt werden. 
 die genügend tief in das Erdreich ein- 
  V5 Schon auf S. 95 wurde darauf 
Abb. 204 bis 206. Züllball ohne Rüstung. aufmerksam gemacht, daß bei den 
Richtearbeiten stets darauf zu achten 
sei, daß Zugstäbe keinen Druckbeanspruchungen ausgesetzt sind. Handelt es sich 
beispielsweise nach Maßgabe der Abb. 185e um Durchlauf-Faohwerksbalken auf 
3 Stützen, so kann durch unsachgemäße Richtearbeit ein Ausknicken von Zugstäben 
erfolgen. Bei Abb. 185f handelt es sich um eine Brücke, die in ganzer Länge an 
Land fertiggestellt ist und durch Einschwirnmen in ihre richtige Lage gebracht wird.
        

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