Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sportphotographie
Person:
Schirner, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2969262
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2969458
Vorwort. 
Sportliches Geschehen im Bilde festzuhalten, ist der sehnliche 
Wunsch unzähliger Liebhaber-Photographen. Sei es aus Liebe zum 
Sport selbst, sei es aus dem innerlichen Drange heraus, die Photo- 
graphie bis in die entferntesten Winkel hinein kennen zu lernen und 
die Schwierigkeiten da zu suchen, wo sie sich bieten. 
Wir haben uns zur Aufgabe gestellt, in möglichst einfacher und 
leicht verständlicher Form in das Gebiet der Sportphotographie 
einzuführen. Die Sportphotographie ist jung bei uns, noch jünger 
als der Sport selbst, der erst seit etwa 3 Jahrzehnten in Deutschland 
festen Fuß gefaßt hat. Die Entwicklung des sportlichen Gedankens 
hat  besonders in den Nachkriegsjahren  einen Umfang an- 
genommen, den niemand für möglich gehalten hätte, der um die 
Jahrhundertwende die spärlichen Anfänge der Bewegung beobachtet 
hat. Aber mit der Gründlichkeit, die dem Deutschen eigen ist, hat 
er, den guten Kern der Sache erkennend, aufgebaut in einem Tempo, 
hinter dem alle anderen Nationen zurückblieben. S0 haben wir 
heute beispielsweise eine Hochschule für Leibesübungen und ein im 
Entstehen begriffenes deutsches Sportforurn. Diese Institute streben 
die wissenschaftliche Erfassung der sportlichen Materie an. Wir be- 
sitzen in ihnen Einrichtungen, wie sie in der ganzen Welt nicht ein 
zweites Mal existieren. Bei den Arbeiten der Hochschule hat die 
Photographie sportlicher Übungen eine außerordentlich große Rolle 
gespielt, und diese Aufgaben nehmen von Jahr zu Jahr größeren 
Umfang an. Hier bietet sich für den geschickten Liebhaber-Photo- 
graphen ein Arbeitsgebiet von seltener Wichtigkeit und Erfolgs- 
möglichkeit. Es liegt auf der Hand, daß die Berufsphotographen, 
die zumeist nicht Sportkenner sind und die Sache viel zu handwerks-
        

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