Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Der Pigmentdruck
Person:
Zaepernick, Hans
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2967514
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2968390
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Die 
können sie durch zu heißes Bad oder durch zu schroffen 
Temperaturwechsel zwischen den einzelnen Bädernach- 
güssen verursacht sein. 
Schicht löst sich am Rand los. 
Ursache: Schutzrand fehlt. Oder: Pigmentpapier ist 
größer als Übertragungspapier. Oder: Ungenügendes 
Aufquetschen. Oder: Luftblasenbildung. Oder: Zu 
heftiges Schaukeln. Oder: Zu starker Zusatz von Gela- 
tin elöstmgsm itteln. 
Die ganze Bildschicht schwimmt ab. 
Ursache: wie Ziffer 7. Oder: Zu altes, oder überbelichtetes 
  Papier. Oder: Ungenügende oder zu frische Präpara- 
tion des Wachs-Entwicklungspapiers. Oder: Zu langes 
Einweichen der Pigmentpapiere. 
Die Schicht wird beim Entwickeln netzartig runzelig und 
körnig. 
Ursache: Gelatine des Pigmentpapiers zu mürbe. Oder: 
Zu warmes Trocknen. Oder: Zu warmes Einweichwasser 
beim Übertragen. Oder: Berühren der Papiere mit 
fettigen Fingern. Oder: Zu wannes Chrombad. Oder: 
Zu starker Alkaligehalt des Chrombades, oder des Ent- 
wicklungsbades. Oder: Zu geringe Härtung des Über- 
tragungspapiers. Oder: Zu altes Pigmentpapier. Oder: 
Zu schroffer Temperaturunterschied zwischen den ein- 
zelnen Bädern. Manchmal zeigt sich, namentlich im 
Sommer, dieser Fehler auch bei frischen Papieren und 
gleichzeitiger Überbelichtung. 
Tritt der Fehler ständig auf, so nehme man auf 
je 35 ccm des Einweichwasserbades der beiden Papiere 
je I Tropfen Schwefelsäure. 
Dem Bad werden zu viel Alkalien zugesetzt.- 
Wirkung: Körnige Schichtbildung, und gleichzeitig Ab- 
schwimmen der Lichter. 
Fehler 
bei 
doppelter 
Übertragung. 
Das Bild ist nicht gehärtet und wird stark aufgequetscht. 
Wirkung: Die Lichter werden zu breit. 
Man verwendet frisch gewachstes Entwicklungspapier. 
Wirkung: Bildschicht schwimmt beim Entwickeln ab. 
Das Bild geht nicht auf die zweite Übertragungsfläche über, 
sondern haftet an der Entwicklungsfläche.
        

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