Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Der Pigmentdruck
Person:
Zaepernick, Hans
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2967514
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2968359
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Drucken erfolgt bei feuchter Luft oder mit feuchtem Papier 
Wirkung: Flaue Drucke. 
Abhilfe: Abdichten des Rahmens durch Wachstaifetein- 
lage oder Preßspahndeckel. 
Papierschicht legt sich beim Einlegen nicht dicht an Nega- 
tiv an. 
Ursache: Welliges Papier, vergl. V, 7. 
Wirkung: Unscharfe Stellen im Bild. 
Abhilfe: Lagern des Papiers in feuchtem Raum.  
Schicht wirft während des Druckens Falten. 
Ursache: Feuchtes Papier wird in Sonne gedruckt. 
Oder: Warm gelagertes Papier kommt auf kaltes Negativ. 
Oder: Ungleichmäßiger Druck der Rahmenfedern. 
Trotz genauer Photometerprobe ist Bild falsch belichtet. 
Ursache: Pr0be- und endgültiges Drucken haben bei ver- 
änderter chemischer Lichtstärke oder bei verschiedenem 
Chromgehalt stattgefunden. Oder: Papier wurde nach 
dem Drucken zu lange gelagert. 
Schicht erhält beim Ein- oder Auslegen aus dem Rahmen di- 
rektes Tageslicht. 
Wirkung: Je nach der Dauer der Einwirkung tonige Lichter, 
oder völlig unbrauchbares Bild. 
VII. 
Fehler 
beim Übertragen 
lungsfläche. 
auf 
Entwiclk- 
Einweichwasser ist zu warm, wärmer als I5 0 C. 
Wirkung: Pigmentschicht löst sich und Bild wird durch 
Verziehen der Bildhaut beim Zusammenquetschen un- 
brauchbar.  Das Einweichwasser kann nie kalt genug 
sein.  
Einweichwasser ist direkt der Röhre entnommen. 
Wirkung: Starke, äußerst hinderliche und das Bild gefähr- 
dende Bildung von Luftblasen. 
Abhilfe: Über Nacht abgestandenes oder abgekochtes 
und wieder abgekiihltes Wasser. 
Einweichwasser ist verunreinigt. 
Wirkung: Fleckenbildmig. 
Pigmentpapier rollt sich nach außen. 
Ursache: Zu langes Einweichen, und dadurch zu großer 
Sättigungsgrad der Schicht mit Wasser.
        

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