Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Arbeiten mit Filmen
Person:
Schmidt, Hans
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2963662
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2964889
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Rahmen-Enkwicklung von KÄDOÜIDJCI; 
Entwicklung wird dadurcH möglich, daß man in das 
Glas eine rote Glühlampe gibt, die man von Fall 
einschaltet. 
kleinere 
zu Fall 
Zuweilen genügt es schon, eine 
sprechendeln Durchmesser zu wählen 
treffende Filmstück der Länge nach 
Glasmensur von ent- 
und in diese das -be- 
einzuführen. 
Rahmen-Eniwiczklung 
V01] 
Kinolilmen. 
Das Entwickeln, Fixieren und Wässern, meist auch das 
Färben eines Kino-Filmes geschieht sehr häufig unter Ver- 
wendung von Rahmen, auf welche der Film. aufgehaspelt ist. 
Damit das Aufwickeln des Filmes auf den Rahmen bequem 
erfolgen kann, befestigt man den letzteren während dieser 
Arbeit drehbar in einem sog. Spannbock (siehe Figur 67) 
Der Rahmen hat zweckmäßig rechts und links zwei ver- 
längerte Holme, um ihn beim Eintauchen und Herausnehmen 
aus den verschiedenen Bädern leicht handhaben zu können. 
Der Trog hat eine Art Vorreiber, um die Rahmen, welche durch 
den Flüssigkeitsdruck nach oben streben, in dem Bade ein- 
getaucht zu halten. 
Der Entwicklungsvorgang erfordert, daß der Rahmen hin 
und lwieder in den Bädern auf und ab bewegt werden kann, 
damit sich keine Luftbläschen am Film ansetzen und damit 
von Zeit zu Zeit frischer Hervorrufer an den Film gelangt. 
Die Abbildung 68 zeigt einen derartigen Rahmen. 
Stehen tiefe Tröge zum Hervorrufen nicht zur Verfügung, 
sondern muß man dieses in flachen Schalen vornehmen, dann 
bedient man sich sogenannter Horizontalrahmen, wie ein solcher 
in Figur 69 leer und in Figur '70 mit Film beschiekt, fertig 
zum Einbringen in den Hervorrufer abgebildet ist. 
Die Entwicklungsrahmen haben eine Höhe von etwa 1,5 m 
und eine Breite von etwa. 1,25 m und nehmen in dieser Größe 
ungefähr 50 m Film auf. Da der Film beim Eintauchen in 
das Bad weich wird und sich dabei verlängert, so kann ein 
Uebereinandergleiten der einzelnen Filmlagen eintreten. Um
        

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