Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Arbeiten mit Filmen
Person:
Schmidt, Hans
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2963662
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2965396
Die automatische Enlwicklun{ von Kinofilmen 
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Weiter schwächt auch eine größere Entfernung der Licht- 
quelle vom Negativ die Wirkung dieser, wobei allerdings der 
sogenannte Schwarzschildsche Exponent noch keine Rolle spielt. 
All die oben erwähnten Mittel erleichtern nur die Auf- 
gabe, nach einem fehlerhaften Negativ eine bessere Kopie 
zu erreichen, aber sobald es sich darum handelt, eine wirkliche 
Aenderung der Gradation zu erhalten, muß man unbedingt ein 
geeignetes Kopiermtaterial (weiches oder hartes) wählen, um 
den gewünschten Erfolg zu erreichen. 
Natürlich kann der Endeffekt auch dadurch beeinflußt 
werden, daßv man einen sehr hart, respektive einen sehr weich 
arbeitenden Entwickler benutzt. 
Flaue Negative kopiere man also auf einem hartarbeitenden 
Rohfilm oder (und) verhältnismäßig kurz, und entwickle sie 
mit einem hartarbeitenden Hervorrufen- 
Harte Negative kopiere man auf einem weicharbeitenden 
Rohfilm oder (und) verhältnismäßig lange und entwickle mit 
einem weicharbeitenden Hervorrufer. 
Die aulomalische Emwiddung von Kinotilmen. 
Ie mehr sich die Herstellung der Filme industrialisierite, 
desto mehr wurde das Bedürfnis wach, diese Herstellung möge 
lichst maschinell ausführen zu können, um große Massenliefe- 
rungen rasch und billig bewältigen zu können. 
Mit der Zeit schuf man Vorrichtungen, mit welchen das 
Kopieren, Entwickeln, Fixieren, Wässern und Trocknen, even- 
tuell auch das Abschwächen, Xerstißirken, Tonen oder Färben 
eines Filmes halb oder ganz automatisch ausgeführt werden 
konnte. 
Folgende drei Ausführungen sind in Deutschland besonders 
bekannt geworden. 
Das System Frieß der Werfak, Berlin. 
(Abbildung 85) 
Das Frießsche System sieht folgendermaßen aus: 
LKopierautomat. 
Vereinigung von Bild- und Titelkopie, selbsttätiger Ueber- 
gang von Bild auf Titel, selbsttätige Regulierung der Titel.- 
länge und automatische Einschaltung der vorher festgelegten 
günstigsten Koprierlichtstärke. 
        

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