Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rezepte, Tabellen und Arbeitsvorschriften für Photographie und Reproduktionstechnik
Person:
Eder, Josef Maria
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2955858
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2958155
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naunyple. 
Zur Sensibilisierung dient:  
Frisches Ferrioxalat, 202, Lösung     30 ccm 
         
Ammoniumoxalatlösrlng (1116).      2 „ 
Kaliumbichromatlösung (lzlö)       4Tropfen 
Silbernitrat.  .  .          .2,3g 
Die trübe Lösung wird auf Papier gestrichen. 
(Die Ammoniumoxalatlösung wird hergestellt aus: 16g 
Oxalsäure, 124 ccm Wasser und Ammoniak bis zur Neutrali- 
sation; die Lösung soll nicht alkalisch reagieren.) 
Diese Sensibilisierung dient für normale Halbton-Ne- 
gative; sehr Weiche Negative verlangen eine größere Menge 
Kaliumbichromat in den nachfolgenden Entwicklern. 
Entwickler für schwarze Töne: 
 
 100g 
Seignette-Salz.           75„ 
Kaliumbichromatlösung (lzl00).   90-115 ccm 
Entwickler für Purpurtöne: 
 
 28g 
Seignette-Salz.           100„ 
Kaliumbichromatlösung     90_115 ccm 
Entwickler für Sepiatöne: 
 
Seignette-Salz.      .     50g 
Kaliumbichromatlösung (190)    50-60 ccm 
Entwicklungsdauer 15 bis 30 Minuten. 
Das Fixieren erfolgt in einer Lösung von: 
 
 20„ 
Fixiernatron .           200g 
Die Bilder erreichen nicht die Kraft der Platindrucke; sie 
sind beständig.  
Oder: Eine einfache Vorschrift zur Anfertigung von Sepia- 
Kallityppapier für bescheidenem Anforderungen (Lichtpausen 
usw.) ist folgende: 
Man löst 3,5 g Silbernitrat in 20 ccm Wasser, fügt Ammo- 
niak bis zur Wiederauflösung des entstandenen Silberoxyd- 
Niederschlages zu, und neutralisiert dann mit Zitronensäure 
das Ammoniak bis zum Verschwinden des Geruches (oder Lack- 
muspapier-Probe) und fügt dann eine Lösung von 2,5 g 
grünem Ammoniumferrizitrat in 25 ccm Wasser zu.
        

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