Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rezepte, Tabellen und Arbeitsvorschriften für Photographie und Reproduktionstechnik
Person:
Eder, Josef Maria
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2955858
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2957692
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Chlorsilbergelatine. 
taucht ist, leicht abgerieben, getrocknet und pro 100 Quadrat- 
zentimeter mit ungefähr 40cm der bei 30 bis 35OC flüssig 
gemachten Emulsion überzogen; horizontal erstarren und in 
Hürden trocknen lassen. 
B. Entwickler für Chlorsilbergelatine. 
Zum Entwickeln von Chlorsilberplatten kann jeder ge- 
nügend mit Bromkaliumzusatz angesetzter Metol-Ilydrochinon- 
Entwickler (s. S. 39) dienen, wie man ihn für Bromsilber- oder 
{lhlorbromplatten verwendet. 
Ein ganz spezieller Entwickler für reine Chlorsilberplatten, 
der zarte, warme Töne gibt, ist der folgende:  
1. Eisenzitmt-Entwlcklcr. 
Man löst 
a) 25 g Zitronensäure, 700 ccm Wasser und 160cm 
Ammoniak (von 0,9l spez. Gew.). 
b) 100g Eisenvitriol in 300 cm Wässer. 
e) 1 g Kochsalz in 30 ccm Wasser. 
Man Inischt 15 V0]. a mit 5 V01. b und 1 V01. v. 
Dieser Entwickler braucht sehr reichliche Exposition! 
2. Eisenoxalat-Eulwlekler. 
a) Destilliertes Wasser      
Kaliumoxalat.        
Chloranlmuniunl .   .   
Bromkalium . .       
b) Destilliertes Wasser.     
Eisenvitriol . .     .  
Zitronensäure.     .   
 
530 ccnl 
0 
21x25 
1 7! 
500 ccm 
16 g 
3 n 
81:" 
Vor dem Gebrauche mischt man gleiche Teile von a und b. 
Dieser Entwickler ist besonders für Skioptikonbilder (Diaposi- 
tive für Projektionszwecke) empfehlenswert. Er gibt wann 
braunschwarze bis rötlichbraune Bilder von großer Feinheit, 
jedoch muß die Expositionszeit gut getroffen sein. 
B. Hydroehinon-Eutwickler. 
In dem auf S. 37A. angegebenen Hydrochinon-Entwickler 
wird pro 100 ccm  g Bromkalium gelöst und dann mit der 
5- bis 40fachen Menge NVaSseI verdünnt.
        

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