Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch des Wohnungswesens und der Wohnungsfrage
Person:
Eberstadt, Rudolph
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2930467
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2937508
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A chter 
Teil. 
Th. Svane, X. Internat. Vlehnungskongln, Haag 1913, I, S. 1. 
Statistik Aarsbok, jährlich. 
Literaturangaben über neuere städtebauliche und wohnungspolitische Maßnahmen 
Italien: Mario Cattaneo, Town Planning Conference London 1910, 
S. 716i; X. Intern. Wohnungslgongn, Haag 1913: T. Rossi, I, S. 151 
Gambigliani-Zoccoli, II, S. 209 (Enteignungs- und Bebauungsplan- 
gesetz von 1865); V. Magalldi, III, S. 141 (Gesetze zur Förderung der Volks- 
wohnungen 1903,f.); R. Bacchi, IV, S. 81; H. Biget, Le logement de 
Pouvrier, Paris 1913, S. 138 f. (Gemeinnützige Bautätigkeit); J. Stübben, 
Zentralbl. d. Bauverwaltung 1914. S. 208.  Spanien: Mitteilungen d. Zen- 
tralst. f. Wohnungsref. in Österreich, Juli 1913 (Gesetz vom 12. Juni 1911); 
Ruiz y Castella, (1. Montoliu, X. Intern. Wohnungskongn, Haag 1913, 
IV, S. 467 und 499.  Rußland: A. Krastkaln. II. Inter. Hausbesitzer- 
kongia, Berlin 1912, S. 179 f.; B. C. Karpowitsch, Einzelwohnhäuser in 
Stadt und Land, mit Einleitung von D. v. Protopopow, mit Abbildungen 
ausgeführter Bauten, Petersburg 1913; Agran-ökonom. Rundschau, Nov. 1916, 
Tätigkeit der Ruß. Hypdthekeninstitute.  Finland: Serlachiu s, II. Intern. 
Hausbesitzerkongn, Berlin, 1912, S. 135. V. Lindgren. K. A. Moring, 
L. Ehrnrooth, X. Intern. Wohnungskongn, Haag 1913, II, S. 101, S. 185; 
III, S. 105: P. Martell, Rhein. Blätter f. Wohnungswz, April 1916, S. 84 
(Bau von Hänsern mit drei Wohnungen durch kleine Aktienges). N. v. Stack el- 
berg, Der bankmäßig organisierte Agrarkredit in Estland, Ilelsingfors 1911. 
 IX. Nordamerika. 
g 150. Der Stand des Wohnungswesens in den Vereinigten Staaten 
von Nordamerika ist ungleich und der einheitlichen Beurteilung nicht 
zugänglich. In stärkerem Maße als in anderen Ländern findet sich hier 
der scharfe Gegensatz zwischen den guten Wohnungen der normalen  
sei es einheimischen oder eingewanderten  Arbeiterklasse und der 
schlechten Wohnweise großer Volksschichten, die sich aus den niedrigeren 
oder gesunkenen Klassen einheimischer Arbeiter, vielfach aber aus Ein- 
wanderern mit tiefstehender Kultur zusammensetzen. Fast parallel hier- 
mit verläuft der zweite Gegensatz; es ist die Verschiedenheit der Haus- 
formen und der Bauweise in den einzelnen Großstädten. Von wesent- 
lichem Einfluß ist endlich der in dem Verwaltungsrecht der Vereinigten 
Staaten herrschende Individualismus, der dem Eingreifen der öffentlichen 
Gewalt in der Bodenpolitik abgeneigt ist, in viel entschiedenerer Weise 
als dies selbst in England noch vor dem Eintritt der Periode sozial- 
politischer Anschauungen der Fall war. 
Hinsichtlich der Wohnweise läßt sich allgemein sagen, daß das 
Einfamilienhaus in den verschiedenen Abstufungen von dem Backsteinbau 
bis zu dem einfachen Holzbau die vorwiegende Hausform bildet in Phila- 
delphia, Baltimore, Pittsburg, Detroit, Louisville und in den südlichen 
Städten, und noch stark verbreitet ist in Oleveland, Milwaukee, Minneapolis 
und St. Paul. Das Zweiwohnungshaus ist vielfach angewandt in den 
vier letztgenannten Städten, in Buflalo, Pittsburg und einer Reihe anderer 
Großstädte. Das Mehrwohnungshaus für vier Familien ist von Bedeutung
        

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