Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch des Wohnungswesens und der Wohnungsfrage
Person:
Eberstadt, Rudolph
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2930467
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2934019
Die 
Hausfornlen. 
299 
Das Beispiel unserer Abb. 41 zeigt die llurchschnittsgemäße Hof- 
wohnung des nördlichen Berliner Arbeiterviertels zwischen Gartenstraße 
und Brunnenstraße. Die Häuser unserer Abb. 41 stehen in einer der 
weiten, die stolze Breite von 30 m aufweisenden Straßen des mit 
Kleinwohnungen dicht besetzten Wohnviertels. Welche v0lkswirt-; 
schaftliche Wirkung diese breite Straße hat, wissen wir von früher. 
die bautechnische Wirkung mag man aus der Abbildung entnehmen 
Die Hofgebäude enthalten die typischen Wohnungen von Stube und 
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m13 ist bezeichnet durch Buchstaben, 
roh ein kleines k (z. B. Ak).  
jedes 
Zimmer 
zugehörige 
durch 
Nummer 
eine 
Küche, sowie Stube, Kammer und Küche. Die Mieterschaft gehört 
durchgängig zu der anständigen, schwer arbeitenden Bevölkerung mit 
dem normalen Einkommen ihrer Klasse. Im einzelnen "mag die Anlage 
der lllassenwohnungen dieses Typus etwas abweichemrnach der einen 
Richtung einen kleinen Vorzug, nach der anderen einen Nachteil bieten. 
Im allgemeinen gibt unsere Abbildung die Form der Kleinwohnung in 
den Häusern wieder, die zu den älteren, nicht in der jüngsten Bauzeit 
geschaffenen Bauten gehören und einen großen Teil des heutigen 
Wohnungsbestandes ausmachen.
        

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