Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch des Wohnungswesens und der Wohnungsfrage
Person:
Eberstadt, Rudolph
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2930467
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2931178
Altertum. 
Obergeschoß und gedeckter Terrasse, während die Zahl der Innen- 
räume selbst sich nach dem Vermögen des Besitzers abstufte. Für 
das Gebiet des Kleinhausbaues ist allgemein eine planmäßige Boden- 
aufteilung kaum anzunehmen. Zumeist war der Zweck der günstigsten 
Ausnutzung einer gegebenen Grundstücksfläche bestimmend für die 
Anlage der Kleinhäuser, wobei im einzelnen auch eine gassenmäßige 
Aufteilung zur Anwendung gelangte. Der Flachbau bildet auch bei 
dem Kleinhausbau die Regel. 
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Der gewaltige Städtebau des babylonisch-assyrischen Reiches hat 
in großer Zahl Denkmäler und Urkunden hinterlassen, zu denen 
namentlich die systematischen Ausgrabungen der neueren Zeit den 
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Sarzec und 
Däcouvertes 
Chaldäe, 
Weg gebahnt haben. Die ältesten Stadtanlagen gliedern sich an die 
altberühmten Tempelstätten des Landes. Die babylonische Überlieferung 
selber bezeichnet als die ältesten Stadtsiedelungen die Städte Nippur, 
Erech, Eridu und Babel, die nach einem babylonischen Schöpfungs- 
mythus als die ersten Städte am Anfang der Dinge gemacht wurden. 
Den vorgenannten Städten ist ferner als eine der frühesten Siedelungen 
die im Süden des Landes gelegene Hügelreihe desTello hinzuzurechnen, 
die Trümmerstätte der Stadt Lagash oder Sirpurla. Hier wurden unter- 
halb der Bauten der ersten urkundlich nachweisbaren Fürsten bei 
neueren Ausgrabungen noch ältere Gebäudereste ermittelt, die in die 
fernste Frühzeit hinaufreichen. Aus geschichtlicher Zeit wurde in 
1) Der zur linken Seite abgebildete Gegenstand stellt einen Stilus dar, wie 
er zum Einritzen der Zeichnung auf feuchten Ton angewandt wurde. Der untere 
Gegenstand bezeichnet ein Längenmaß. 
        

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