Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die polnische Kunst von 1800 bis zur Gegenwart
Person:
Kuhn, Alfred
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2926470
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2927303
Stanislaw Wgspianski, Kreide 
Der Drang nad": dem „Wesen der Dinge" hat Wgspianski genau 
so zur Antike geführt wie Klinger und Thoma: die Griedten zu 
sehen ohne den Ballast akademischer Tradition, eine Synthese zu 
sddaffen zwisdten der eigenen Zeit, der eigenen Rasse und dem 
unverlierbaren Wahrheitsgehalt, den jene errungenl Hier klafft 
der tiefe Riß zwisdwen lmpressionismus und„ Art nouveau". Aber 
äUCh hier sind die rein polnisdüen Elemente mitbestimmend, ist 
dodn die Bedeutung des klassisduen Altertums seit der Renaissance 
immer stark in Polen gewesen. ln die unwirklidteWeltdesVisionären 
werden die griedwisdien Götter und Heroen ebenso hineingezogen 
wie der dtristlidie Himmel mit seinen seligen Völkern. Den Bezirken 
des Tastbaren entrissen, verlieren alle diese Gesd1öpfe jene Grenzen, 
die alte Überlieferung ihnen gesetzt. 
Daß Wgspianski nach dem Gesagten wahrhaft prädestiniert für 
das Entwerfen von kirdwlidwen Glasfenstern war, ist offensiditlidt.
        

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