Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die polnische Kunst von 1800 bis zur Gegenwart
Person:
Kuhn, Alfred
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2926470
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2926810
Stanislaw Noakowski, Federzeidwnung 
Die innere Abneigung gegen Rußland, das Barbarenland, ist zu 
groß. Weit lieber will man keinen eigenen Stil besitzen als einen 
slawisdien, der mit dem moskowitischen etwas gemein hat. 
ln romanischer Zeit führen Frankreidi und Deutsdwland. Sie ver- 
drängen die armenischen Einflüsse, die für die ältesten polnischen 
Steindenkmäler nadwgewiesen wurden. ln gotischerZeit kommt der 
norddeutsdwe Badßteinbau mit den Beziehungen zu den Ordens- 
rittern. Nur in Südpolen bildet sidw ein eigentümlidwer Stil im 
Haustein. Die Kirdten Krakaus bieten Beispiele. Es sind die Tage 
Kazimierz des Großen (1533-1370), des Gründers der Krakauer 
Universität. Er habe ein Polen in Holz gefunden, heißt es, und 
eines in Stein zurüd(gelassen. Daß es sidw hier um jene tgpisdi 
slawisdien Holzbauten handelte, von denen Sidl Reste in der 
ländlidwen sakralen und profanen Ardiitektur erhalten haben, ist 
kaum zweifelhaft. Der hodwkultivierte Fürst etablierte energisdt die 
westlidwer Gesittung. 
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