Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vorträge über Chemie und Chemikalienkunde für Photographierende
Person:
Schmidt, Hans
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2924900
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2925908
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Cadmium ist ein dem Zink sehr ähnliches Element und 
kommt mit diesem  nur wesentlich seltener  vor. Elllß 
Legierung, bestehend aus ungefähr 4 Teilen Wismut, 2 Teilen 
Blei, I Teil Cadmium und I Teil Zinn hat die Eigentümlich- 
keit, bei 65 0 C (also in heißem Wasser) zu schmelzen, und 
führt  nach seinem Erfinder  den Namen Woodsches 
Metall.    
Von den Verbindungen des Cadmiums findet das 
Cadrniumjodid z jodcadmium z Cdjz Anwendung in der 
Photographie zur Herstellung von vvjOdlöfllelIl Kollodium" in 
dem nassen Prozeß, da es in einer Mischung von Alkohol und 
Aether löslich ist. 
Das Cadmiurnsulüd z Schwefelcadmium z CdS kommt 
in der Natur vor und bildet die bekannte Malierfarbe: Cad- 
miurngelb. 
Nachweis. Lösungen von Cadmiumsalzen geben mit 
Schwefelammonium einen gelben Niederschlag von Schwefel- 
(radmium. 
Die 
Grupp? 
des 
Silbers. 
Hierher gehören die Elemente: Quecksilber, Kupfer und 
Silber. Sie bilden zwei Reihen von Verbindungen. In der 
einen  der sogenannten Oxydulverbindung  ist das be- 
treffende Element l-Wertig; in der anderen  der sogenannten 
Oxydverbindung  dagegen lI-wertig; z. B; HggO : Queck- 
silberoxydul, und HgO I Quecksilberoxyd. Die Metalle dieser 
Gruppe zersetzen Wasser nicht, auch nicht bei höherer 
Temperatur. 
Kupfer.  Guprum.  
Zeichen z Cu. Atomgewicht : 63,5. Wertigkeit: l und ll. 
Spez. Gewicht etwa 8,9. Schmelzpunkt etwa 1100 Ü. 
Der Name Kupfer leitet sich ab von dem Wort Kypros 
2 Cypern, da im Altertum das meiste Kupfer von dort kam. 
Vorkommen. Sowohl frei, als auch gebunden an Sauer- 
stoff oder Schwefel als Kupfererz bzw. Kupferkies, hauptsäch- 
lich in Nordamerika und Spanien; etwas auch in Sachsen. 
Darstellung. Elektrolytisch oder durch Rösten, unter 
Zusatz von Kohle und Silikaten (sogenannten Zuschlägen). Die 
letzteren haben die Aufgabe, die sichbildenden Nebenprodukte 
zu lösen. Auch auf dem sogenannten nassen Wege kann Kupfer 
gewonnen werden. Zu diesem Zwecke läßt man Kupferkies
        

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