Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Der gezeichnete Film
Person:
Lutz, Edwin George Wolter, Konrad
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2920272
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2922615
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lichkeit, durch Auswechslung des 50 -mm- Objektivs gegen ein 
solches von anderer Brennweite die Papierblattgröße variieren zu 
können. Es kommen für Aufnahmezwecke Objektive mit den Brenn- 
weiten von 35, 40, 42, 50, 75, 80 und 100 mm in Betracht. Unter 
40 mm hinunter zu gehen, ist aber nicht ratsam, weil dann der Ab- 
stand zwischen Tischplatte und Objektiv, falls man nicht mit aus- 
nahmsweise großen Papierformaten arbeitet, recht gering wird. 
Ein Objektiv von 50 mm 
Brennweite ist das für 
j gezeichnete Filme meist 
verwendete; auch ein 
75-er bietet seine Vor- 
: teile, da es den Abstand 
Tisch-Objektw gegen- 
 über dem 50 er um die 
  Hälfte verlängert (also 
j    
Biwak", l ein Abstand von rund 
 N ( 75 cm). 
Grundsätzlich ist vor 
der endgültigen Fertig- 
stellung eines Zeichen- 
filmtisches das folgende 
zu beachten: I. größt- 
möglicheBewegungsfrei- 
 heit für den Photo- 
  graphen für seine heiklen 
  Arbeiten auf der Tisch- 
    platte; 2. das ganze 
    Gerüst mitsamt dem 
ä ;   j Tisch muß äußerst fest 
 g '  ' gebaut sein, so daß sogar 
ä  bei gelegentlichen Er- 
" ' schiitterungen die ein- 
Abb. 143. Einfacher Konsoltisch. mal eingestellte Kamera 
ihre Stellung zum Mittel- 
punkt der Tischplatte auch nicht um den Bruchteil eines Millimeters 
verändern kann; 3. die Kamera muß so angebracht werden, daß 
sie mittels eines Falzes in einer senkrecht verlaufenden Nut um ein 
geringes nach oben oder nach unten verstellt werden kann, ehe sie 
endgültig festgeschraubt wird ; diese Möglichkeit wird bei der genauen 
Einstellung der Kamera, die den praktischen Arbeiten vorauf- 
zugehen hat, in Anwendung gebracht. Mit ihrer Hilfe lassen sich
        

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