Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Der gezeichnete Film
Person:
Lutz, Edwin George Wolter, Konrad
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2920272
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2922581
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zu werden pflegt. Es gibt bei uns in Deutschland kaum eine Firma, 
die sich speziell und laufend mit deren Herstellung befaßt. Die 
Nachfrage ist begreiflicherweise nicht gerade groß. Man läßt sich 
ein derartiges Gerät nach eigenen Angaben und Wünschen bauen, 
wobei es allerdings sehr vorteilhaft ist, wenn der betreffende Mecha- 
niker bereits Erfahrungen spezieller Art besitzt und diese dem 
Besteller zur Verfügung stellen kann. Aus diesem Grunde ist es 
ratsam, sich einen Zeichenfilmtisch durch eine Firma anfertigen zu 
lassen, die zum mindesten bereits Wiederholt derartige Aufträge aus- 
geführt hat. Es gibt z. B. in Berlin verschiedene Firmen dieser Art. 
Abb. 141. Typische Anordnung von Kamera und Lampen am Zeichenfihntisch, 
C Kamera. I, Lampen, M Mechanismus zum Betätigen der Kamera, F Druck- 
rahmen mit Glasscheibe, B Brett mit Paßstiften. 
Am häufigsten findet man Zeichentilmtische, die aus einem 
kräftigen, vierseitigen Holzgerüst bestehen, das einen massiven 
Tisch umgibt, der mit dem Gerüst starr und fest verbunden ist. 
In der Mitte über dem Tisch ruht die Kamera, Objektiv senkrecht 
nach unten gerichtet. Der Zeichner muß sich zunächst darüber klar 
sein, Welche Größe seine Zeichenblättcr besitzen sollen. Hiernach 
richtet sich nicht nur die Fläche der Tischplatte, sondern auch der 
Abstand des Objektivs von dieser. Beträgt die Blattgröße z. B. 
13'"
        

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