Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Der gezeichnete Film
Person:
Lutz, Edwin George Wolter, Konrad
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2920272
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2921594
Zweck sind am besten Rahmen aus Holz. Zwar sollte man meinen. 
ein Metallrahmen sei praktischer; aber wenn er in seiner Ausführung 
die allermindeste Unebenheit an den Stellen aufweist, wo sich 
Metall und Glas berühren, so kann der Druck, unter dem der Rahmen 
bei der Aufnahme zuweilen auf die Zeichnungen gepreßt werden 
muß, zur Folge haben, daß die Glasscheibe springt. Demgegenüber 
gibt Holz bis zu einer gewissen Grenze nach und ist daher für die 
Lebensdauer der Glasplatte weit ungefährlicher. 
Wir setzen nunmehr eine mit frischem Film gefüllte Kassette 
in die Kamera. Hier eine wichtige Bemerkung: der Filmzeiehner 
verwendet zur Gewinnung seines Negativs meist keinen Negativ, 
sondern statt dessen P 0 s i t i v  R 0 h f i 1 m. Der Grund hierfür 
Abb. 
Druckrahrnen 
mit 
und 
Glasplatte, Pa ß- Stifte 
Tischplatte. 
Bildfläche 
auf 
der 
ist leicht einzusehen: der hochempiindliche Negativfilm ergibt bei 
der Aufnahme von Schwarz-Weiß-Zeichnungen nur selten Negative 
von genügendem Kontrast; die aut ihm hergestellten Reproduktionen 
von Schwarz-Weiß-Zeichnungen sind meist mehr oder minder 
"weich", d. h. dunkelgrau auf hellgrau. Dagegen arbeitet der weniger 
empfindliche Positivfilm ausgesprochen Uhart", welche Neigung 
man noch durch Benutzung eines besonders hierauf abgestimmten 
Entwicklers (vgl. Kapitel II) unterstützen kann. Deswegen ist der 
Positiv-Rohtilm, der außerdem nur etwa die Hälfte vom Preise 
des Negativfilms kostet, das gegebene und allgemein bevorzugte 
Negativmaterial des Filmzeichners, ebenso wie dieser Film aus den 
gleichen Gründen auch durchweg für die Herstellung der Filmtitel
        

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