Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Künstlerische Landschaftsphotographie
Person:
Miethe, Adolf Mente, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2907900
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2909372
Gebrauch 
QI-landkamera. 
 
       
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Handkameraaufnahme 
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Moment. Daher können nur Durchsichtssucher, am besten die sog. Rahmen- 
sucher oder Ikonometer als einigermaßen verläßlich empfohlen werden. Nimmt 
man hierzu die Schwierigkeit der Entfernungsschätzung, die auf die Schärfe des 
Bildes bei der in jedem Fall nötigen Einstellung des Objektivs von größtem Ein- 
fluß ist, so sieht man, daß ein zielbewußtes Arbeiten mit der Handkamera nicht 
gerade einfach sein kann und daß, wenn man sich nicht mit Zufallserfolgen 
begnügen will, wie es leider oft geschieht, die Handkamera ein eingehendes und 
dauerndes Studium erfordert. 
Wenn man irgendeine Genreszene mit der Handkamera aufnehmen will, 
so ist die erste Frage die: in welcher Entfernung muß man sich aufstellen, um 
die Figuren in der richtigen Größe und in einem guten Verhältnis zu dem land- 
schaftlichen oder sonstigen Beiwerk zu erhalten? Denn nichts verdirbt die künstle- 
rische Wirkung eines solchen Genrebildes mehr, als wenn die Figuren für das 
Format zu groß sind, während bei zu kleinem Ausmaß der Figuren ein Verlust 
an Charakteristik und eine öde Wirkung der zu wenig ausgenutzten Bildfläche 
eintritt. Man wird im allgemeinen annehmen können, daß man mit der Hand- 
kamera im Format 9 : I2 einzelne menschliche Figuren bis zu 5 cm Höhe dar- 
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