Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kiel
Person:
Hahn, Willy
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2900886
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2901446
i DIE GESTALTUNG DES KIELER STADTBILDES t 
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Bedingungen seiner materiellen Entwicklung" SPTeChen 
SiCh mit unmißverständlicher Deutlichkeit im äußeren 
Aufbau der Stadt aus. Die geschlossene Altstadt mit 
der Vorstadt geben das Bild einer kleinen Landeshaupt- 
Stadt von mäßiger Bedeutung. Unmittelbar daneben 
Stehen die Viertel hochtechnischer moderner Arbeit, die 
Werften und Ärsenale des Kriegs- und Handelsschiffe 
baueS, die Stätten ihrer Hilisindustrie und die Vlelen 
Zeugen einer rastlos arbeitenden Großstadt. Die Kaser- 
nen, Lazarette und Marine-Verwaltungsgebäude sind 
Zeugen der militärischen Entwicklung. Das Universitätse 
zentrum mit seinen Instituten spricht von den kulturellen 
Kräften. Und noch ein Zeichen der Entwicklung ist 
wichtig: Um die Stadt herum lagern sich in dichtem 
Kranze 30 000 Kleingärten. Sie machen Kiel zu der 
deutschen Großstadt des ausgeprägtesten Kleingarten- 
wesens. 
Von ungewöhnlicher Plastik ist die Lage Kiels. Tief 
schneidet die Kieler Förde ein in das Stadtgebiet und 
macht Kiel zu der deutschen Großstadt unmittelbar an 
der See. Aus der ganzen Reihe deutscher Großstädte, 
die Seefahrt treiben, ist sie die einzige, die wirklich 
unmittelbar am Meere liegt. Kiels Gründer suchten die 
Altstadtinsel zwischen Förde und dem Kleinen Kiel 

        

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