Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Forstbenutzung
Person:
Gayer, Karl Fabricius, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2886189
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2893586
Maschinentorf. 
Unter Maschinentorf versteht man das durch Mischen. Kneten und 
Formen des Rohtorfes durch Maschinen hergestellte Veredelungserzeugnis. 
Durch die so gewonnene Eigenschaft hält der Torf den Vergleich mit den 
übrigen Brennstolfen besser aus.  
S011 der Maschinentorf mit den Steinkohlen und dem Holz in Wett- 
bewerb treten können, soll er zu jeder gewerblichen Verwendung, zur 
Kesselheizung, zur Gas- und Paraffinbereitung,.im Hüttenwesen usw. ver- 
Torfstech- 
und_ Schneidemaschine 
des Bayer. 
Hüttenwerks S01 
wendbar werden, so müssen an seine Herstellung d i e s e F o r d e r u n g e n 
gestellt werden: 
a) Verdichtung des Brennstoffes, die sich aber nicht bloß 
auf die Ob erfläohe beschränken oder hier gar eine solche 
Höhe erreichen darf, daß der Luftzutritt nach dem Innern bei der 
Verbrennung verhindert wäre, sondern sie soll möglichst gleich- 
förmig sein. 
b) Die Festigkeit muß so groß sein, daß der Torf nicht allein 
bei der Verfrachtung zusammenhält, sondern auch im Feuer 
gegen das Zerfallen in loses Pulver gesichert ist. 
e) Der Torf darf bei der Bereitung keinen B r e n n s t o ff v e r l u s t 
erfahren; namentlich dürfen die ungeformten Bestandteile, die zum 
Teil leicht abschlämmbar sind, nicht zu Verlust gehen. 
d) Der Torf muß einen möglichst hohen T r o c k e n h e i t s g r a d be- 
sitzen, und zwar nicht bloß an der Oberfläche, sondern auch im 
Kern der einzelnen Stücke; er muß Womöglich seine große natür- 
liche wasserhaltende Kraft verloren haben, darf also durch Lagerung
        

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