Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Forstbenutzung
Person:
Gayer, Karl Fabricius, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2886189
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2891735
Holzes. 
Die Verwendung des 
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e) westindisches von Martinique. Ixora ferrea (Rubiaceen). 
f) von Tasmanien. Notelaea ligustrina (Oleaceen). Australien. 
g) von Transkaukasien. Parrotia persica (Hamamelidaceen). 
h) von der Stran dcasuarin e. Casuarina equisetifolia (Casua- 
rineen). Indien und Afrika. 
Enumbadja, Ngatta. Abstammung unbekannt. Kamerun. Farbe schön 
rot wie Padoukholz. Gefäße sehr groß. Verwendung wie Padoukholz. 
E polopuluholz. Abstammung unbekannnt. Kamerun. Große Gefäße, 
feine Parenchymbänder mit peripherischem Verlauf. Weich , leicht 
und ebenso gefärbt wie Pappelholz und wahrscheinlich zu gleichen 
Zwecken brauchbar.  
Erythrophloeum siehe Boamboholz. 
E s ch enh olz , amerikanisches. Fraxinus americana (Oleaceen). Ver- 
einigte Staaten von Nordamerika. Ahnlich, aber nicht besser als 
Fraxinus excelsior. 
E u c a l y p t u s h ö l z e r. Fieberheilbaum , Gummibaum (Myrtaceen). 
Australien. Im Querschnitt helle Pünktchen in meist schräg ge- 
stellten Streifchen. In diesen die feinen Gefäße kenntlich. Längs. 
schnitt glänzend mit deutlichen Gefäßfurchen. Hart, schwer, ungleich 
spaltend, stark schwindend und reißend, aber sehr fest und dauerhaft. 
Gerbstoffreich. Bodenbelag, Pflaster, Eisenbahnschwellen. 
1. Hellbraune Eucalyptushölzer: 
a) E. microcorys. Tallowwood, Talgbaum. 
b) E. pilularis. Blackbutt. 
c) E. globulus. Bluegum, Blaugummi, Balluk. 
2. Rote Eucalyptushölzer: 
d) E. marginata. Jarrah. 
e) E. r o s t r a t a. Rotgummibaum , australisches oder rotes 
 Mahagoni.  
f) E. diversicolor. Karri. 
F e n c h e l h 0 l z siehe Sassafras. 
Fernambukholz. Caesalpinia echinata (Caesalpinioideen). Pernambuk-, 
echtes Brasilienholz. Frisch tief gelbrot, nachdunkelnd, gezont. 
Feine Gefäße. Hart, schwer, uneben spaltend, schwer zu bearbeiten. 
Kunst- und Drechslerholz, Farbholz. 
Fisetholz, Ungarisches Gelbholz, junger Fustik. Rhus Cotinus (Ana- 
cardiaceen). Südeuropa. Auffallend gelb oder rotgelb. Gefäße deut- 
lich, Markstrahlen fein. F arbholz für Leder und Wolle. Furniere. 
Fli e genho lz, Quassiaholz. Quassia amara (Simarubaceen). Südamerika 
(Surinam) und Antillen. Farbe unrein graubraun. Auf dem Quer- 
schnitt helle Punkte und Linien, wie Jahrringe. In den Punkten 
ganz feine Gefäße, Markstrahlen nicht erkennbar. Leicht, Weich, 
bitter schmeckend. Enthält den Bitterstoff Quassiin, Arzneimittel. 
Fl u ß z e d e r. Heyderie, Libocedrus decurrens (Cupressineeu). Westliches 
 Nordamerika. Frühholz allmählich ins Spätholz übergehend. Leicht, 
gut zu spalten und zu schneiden, dauerhaft. Schindeln, Wasserbauten, 
Papierholz. 
Fustik, junger, siehe Fisetholz; alter siehe Gelbholz, echtes.
        

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