Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Forstbenutzung
Person:
Gayer, Karl Fabricius, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2886189
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2890207
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Holznutzung. 
Die 
bracht wird, ist jeder trocken gelegene, hinreichend 
durch Fuhrwerk zugängliche Platz geeignet. 
Raum 
bietende 
und 
 Handelt es sich um Aufsammlung und Lagerung von Stammhölzern, die 
vom Sammelplatz aus durch den Käufer weiterzubringen sind, so erübrigt bloß, die 
Stämme in geordneter Weise und nach Maßgabe des verfügbaren Raums aufzugantern. 
Fehlt es nicht an diesem und findet die Numerierung, Abmessung und Übergabe des 
Holzes vom Ganterplatz aus statt, so geschieht das Aufgantern vielfach in der aus 
Abb. 285 ersichtlichen Art, oder man rollt die Stämme und Abschnitte in Kreuzstößen 
mit drei oder vier Lagen auf. Gebricht es an Raum und fällt die Aufnahme des 
Holzes weg, dann werden die Stämme und Blöeher gewöhnlich in hohen Lagerhaufen 
Au fgan tern 
zs Stammholzes. 
nach Art der Abb. 286 aufgerollt.  In allen Fällen ist durch Unterlagen sorgfältige, 
Verkehrung für Trennung von der Erdfeuehtigkeit. und dann-für un- 
gehemmten Luftzutritt zu treßen. 
Erfolgt der Verkauf auf diesen Lagerplätzen losweise, so nimmt man öfters bei 
der Aufganterung Rücksicht auf passende, dem Marktbegehr entsprechende Art der 
Losbildung. 
Wenn es sich um Lagerung von Stammhölzern für mehrere Jahre handelt, so 
ist die beste Aufbewahrungsart unter WVasser, wobei jedoch vorausgesetzt werden 
Aufpollem des Stammholzes. 
muß, daß die Stämme vollständig untertauchen und das Wasser durch Zu- und Abfluß 
in mäßiger Bewegung und Erneuerung sich befindet. Das Stammholz bleibt so am 
sichersten für eine Dauer von mehreren Jahren vor Verderbnis und Reißen bewahrt 
und läßt sich am leichtesten schneiden. Wird dieses nicht möglich und es liegt die 
Aufgabe vor, große Starnmholzmassen (wie sie mitunter bei Sturm- und Insekten- 
schaden usw. anfallen) für einige Jahre trocken zu lagern, so muß aller Bedacht 
genommen werden, sie von der Erdfetlchtigkeit zu trennen. Man bringt zu diesem 
Zweck die Stammhölzer auf Unterlagen in schattige, nicht von trockenen'Winden' 
bestrichene Orte; sie Werden vollständig geschält und in gleicher Richtung über- 
einander aufgerollt; man bedeckt die Stöße zur Verhütung des Reißens bei trockener 
WVitterung mit einer leichten Bedachung aus Brettern minderen Wertes. In nord-
        

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