Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Forstbenutzung
Person:
Gayer, Karl Fabricius, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2886189
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2888637
{Jällungs- 
Ausform ungsbetrieb. 
und 
159 
Wendung finden. Bei grünen oder stärkeren, dürren Ästen empfiehlt 
sich stets die Säge. Bei den einmännigen Sägen kann das Sägeblatt 
entweder durch einen Bügel steif erhalten werden (Abb. 138 u. 139), 
oder eine beträchtliche Blattstärke erzielt diesen Zweck. Die ein- 
männigen Bügelsägen tragen einen liegenden Zahnbesatz, an dem die 
Zahnspitzcn nach vorn gerichtet sind, wenn sie auf "Stoß" Wirken, da.- 
gegen nach rückwärts zeigen, wenn die Säge beim "Ziehen" arbeiten soll. 
Ahlersens Elügelsäge (Abb. 141) trägt ein für Zug oder Stoß verstell 
bares Blatt und einen aus der Ebene des Sägeblattes drehbaren Bügel 
mit Spannschraube. 
Einmännige Sägen ohne Bügel, die durch entsprechende Blattdicke 
gesteift werden, wobei die Blattdicke vom Zahnbesntz zum Rücken ab- 
   
 
    
x   äusßsäß  
Abb. 139. Dieselbe Säge wie Abb. 138 zusammengelegt. 
nimmt, dienen ebenfalls nur zur Fällung geringen Gestänges oder von 
Asten, sie führen die Bezeichnung „Fuchsschw_anzsägen". 
Dittmar 1) hat eine ausgezeichnete, leicht verstellbare und spann- 
bare Säge erfunden, deren Verstellvorrichtung in Abb. 140 wiedergegeben 
ist. Durch Bewegung des Hebels nach aufwärts zur Sägenspitze wird das 
Sägeblatt gespannt. Ist der Hebel in der Ruhestellung wie in der Ab- 
bildung, kann das Sägeblatt nach allen Richtungen leicht bewegt werden. 
Die Säge ist zugleich eine der besten Obstbaumsägen. 
Auch die von W. Göhlers Wwe. in Freiberg i. S. hergestellte Hand- 
Säge "Prophet" (Abb. 138 und 139) leistet gute Dienste. Ebenso kann die 
1) Forstwissenschaftl. 
Centralblatt 
1904,
        

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