Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Forstbenutzung
Person:
Gayer, Karl Fabricius, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2886189
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2888476
Fäilllxngs- 
und 
Ausformun gs betrieb. 
143 
4 Mann zur Bedienung als notwendig. Diese leisteten mit dem Sektor dasselbe wie 
6 Mann mit Handsägenl). 
Der Verbrauch an Brennstoff beträgt bei ununterbrochenem Laufen 
in der Stunde 1,7 Liter. Neben der Wesentlichen Arbeitsersparnis wird 
der Vorteil erzielt, daE: der Stamm dicht über dem Boden abgesägt, 
das Nutzstück also länger gemacht werden kann. Nachteilig ist die 
Schwierigkeit des Keilens hinter dem Sägblatt und der Einhaltung der 
Fallrichtung, dann auch die Beförderung der schweren Maschine zumal 
im Gebirge. Das Gewicht der vollständigen Maschine ist etwa 70 kg.  
Die derzeitigen Arbeitsverhältnisse werden voraussichtlich dem „Sector" 
trotz seines hohen Preises (jetzt über 12 O00 Mk.) und den häufig nötig 
werdenden hohen Instandsetzungskosten den Weg in den Wald bahnen 2), 
wo er auf Kahlhieben mit nicht zu starkem Holz und bei Arbeitermangel 
gute Dienste leisten kann. Zum Ablängen und zu Durchforstungen ist er 
ungeeignet. 
c) Werkzeuge zum Öffnen des Sägeschnittes. 
Beim Sägen in stärkerem, liegendem und noch mehr in stehendem 
Holz klemmt sich alsbald die Säge ein. Um ihren Gang frei zu erhalten, 
müssen daher die beiden Stammteile am Sägeschnitt auseinander getrieben 
werden. Geschieht dies bei der Fällung an der richtigen Stelle des 
Schnitts, so kann damit zugleich der weitere Zweck erreicht werden, dafä 
der Baum in die gewünschte Richtung geworfen wird. 
Zu diesem Öffnen des Sägeschnitts dienen vor allem seit alters 
die Keile. 
Wenn es am liegenden Stamm nur das Einklemmen des Sägeblattes 
zu verhüten gilt, so genügen ganz spitzwinklige kurze Keile, wie die von 
der Firma J. D. Doniinicus ä Söhne 3) in den Handel gebrachten (Abb. 104). 
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stärkere Keile. Diese M1 m,"    
sind entweder aus   er H?  
Eisen oder Holz. k  W" UM) 37' 
Der eiserne Keil      
hat gewöhnlich einen  '11 it'll?  
Kopf von Holz, der   Hilf) mlf" 
oben an der Schlag-   iltilh  
flache durch einen     
eisernen Ring zu-  f!  nl  
Sammengehalten wird: Abb. 104. Abb. 105. 
um das Zel-Splittgrn Sitgesßhnitt-kßil- Eiserner Keil mit hölzernem Kopf. 
des Kopfes zu ver- 
hindern (Abb. 105). Öfters ist auch der Keil ganz von Eisen, was dann 
zum Eintreiben hölzerne Schlägel erfordert, während der mit hölzernem 
Kopf versehene Keil mit dem Rücken der Spaltaxt eingetrieben wird. 
8x C0. 
1) Binder in Silva 1919, Nr. 138. 
2) Vortrieb für Deutschland: Hanson 
3) Berlin SW. 68, Rittersfraßc 71. 
Kommanditgesellschaft, 
Lübeck.
        

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