Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Proportion in Antike und Mittelalter
Person:
Mössel, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2805436
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2806328
Ich beschränke mich hier auf ganz kurze allgemeine Bemerkungen, 
und gebe dann zwei einfache Beispiele aus spätrömischer Zeit." Bei 
den Tempelbauten älterer Zeit (Tempel zu Cori, der Fortuna virilis 
zu Rom, der Roma und des Augustus zu Pola usw.) fand ich wieder- 
holt folgende Verhältnisse: Äußere Länge und Breite der Cella, welcher 
noch die sehr tiefe Vorhalle und die hohe Freitreppe vorgelagert sind, 
verhalten sich wie Kreishalbmesser und Seite des eingeschriebenen 
Abb. 
Felsengrab zu Min in Kleinasien 
oder umschriebenen Achtecks. Die Länge der ganzen Bauanlage ist 
das Doppelte der Länge der Cella; ganze Länge und Breite des Bau- 
werks verhalten sich also wie Kreisdurchmesser und Achteckseite. Die 
Lichtmaße der Cella entsprechen dem 98 Dreieck, oder sie verhalten 
sich wie Seite und Diagonale eines Quadrats (1116 I1 : 1,444" . f: 
 usw. Mit diesen Angaben ist auch das gedrungene Ver- 
hältnis der typischen römischen gegenüber der hellenischen Tempel- 
anlage gekennzeichnet. Auch an den runden Peripteraltempeln, den
        

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