Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Proportion in Antike und Mittelalter
Person:
Mössel, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2805436
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2805876
ÄGYPTISCHE 
II 
BAUWERKE 
UND 
BILDWERKE 
Über Maßverhältnisse der Pyramiden sind kurze Andeutungen 
bereits gemacht. Auf Einzelheiten darf ich hier nicht eingehen. Über 
Grabbauten ist zu bemerken: Die rechteckigen Grundformen der in 
den Felsen gehauenen und offen zutage tretenden Grabbauten 
(Mastabas) entsprechen häufig mit den Lichtmaßen bezw. mit den 
Auläenmaßen den aus der Kreisteilung hervorgehenden Maßverhält- 
nissen. Die Mafäverhältnisse der Kreiszehnteilung scheinen vorzugs- 
Weise verwendet zu sein. Diese Bauwerke einfachster Art bieten als 
Beispiele den Vorteil, daß ihre Maßverhältnisse sich leicht übersehen 
lassen. 
Grab bei Abydos (Om el Gzfab) 
Nach E. Amelineau, N ouvelles fouilles d'Abydos, p. 77 
Länge und Breite verhalten sich wie_ Kreishalbmesser 
des eingeschriebenen Zehnecks. 
 A. m R. Ü. E. 
Lichte Länge: L :  
      
Berechnung: 
L - p z 5,25 - 0,618 : 3,245 
und 
Seite 
Gräber bei Memphis 
Nach Lepsius, Denkmäler aus Ägypten und Äthiopien, Abt. I Bl. 22 n. 67 
Saal aus Grab Nr. 31 auf dem Gräberfeld von Sakkara 
Länge und Breite verhalten sich wie Kreisdurchmesser und Seite 
des umschriebenen Zehnecks. 
Lichte Länge: 
Lichte Breite: 
C 
L ' tg 50 
A. m R. U. E; 
L : 7,41   
    
Berechnung:  
    
Grab Nr. 86 des Feldes von Giseh 
Länge und Breite dieses und der folgenden Beispiele sind proportional 
und verhalten sich also wie Kreishalbmesser und Seite des eingeschrie-
        

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