Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Bestandteile und die Einrichtung des Gasthauses
Person:
Wöhler, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2792068
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2792336
I2 
Empfangs", 
Die 
Gegchäfts- 
und 
Gesellschaftsräume. 
stücksraum braucht nur so groß bemessen zu 
sein, daß etwa ein Viertel der Hotelgäste gleich- 
zeitig dort Platz finden kann, da erfahrungsgemäß 
das Frühstück zu sehr verschiedenen Zeiten ein- 
genommen wird. Der Speisesaal, oder besser die 
Speisesäle müssen in städtischen Hotels für die 
"Hälfte der im Hotel unterzubringenden Gäste Platz 
bieten, in Bade- und Berghotels für die Gesamt- 
zahl. In älteren Hotels findet man noch große 
Speisesäle, von I_1l2 oder 2 Geschoß Höhe, die dann 
auch gleichzeitig als Festsäle dienen. Raumaus- 
nutzung und moderne Ansprüche weisen darauf- 
hin, diese überhohen großen Säle zu vermeiden. 
Ein Hotel-Speisesaal muß, ob von vielen oder 
wenigen Personen" besetzt, stets einen behaglichen 
Eindruck erwecken;- deshalb sind übermäßige 
Höhen" zu vermeiden. . 
Da in städtischen Hotels größeren Maßstabes 
die Table d'h0te an langen Tischen überwunden 
ist und man den Gästen nicht mehr zumutet, 
zwangsweise an langen Tafeln mit fremden 
Menschen zusammen zu tafeln, sondern die Wahl 
des Tisches jedem einzelnen _0der jeder Gesell- 
_schaft überlassen bleibt, ist es richtiger, nicht 
einen großen Speisesaal anzulegen, sondern Räume 
von geringeren "Abmessungen zu schaffen, die, 
aneinandergereiht und durch große Öffnungen 
verbunden, eine {angenehmere Wirkung erzielen 
und doch ebensoviel Plätze bieten, als der große 
Speisesaal. Eine solche Anordnung bietet außer- 
dem den Vorteil, daß einzelne Räume ausgeschaltet 
werden können, sei es zu anderer Benutzung (für 
Konferenzen usw.), oder um bei geringerer Be-
        

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