Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das landwirtschaftliche Gehöft der Gegenwart
Person:
Kühn, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2755443
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2756693
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VII. 
Der 
Pferdestall. 
treten können, was Pferde sich sehr gern ange- 
wöhnen. Der Standydes Pferdes ist wie im Rinder- 
stall um 5-10 Cm höher zu legen als der Gang. 
Die Rinne braucht nicht tief zu sein, sie kann 
ziemlich Hach liegen. Bei einreihiger Stallung soll 
ein Gang von 1,50 m besser aber 2m breit ver- 
bleiben. Er braucht kein Gefälle zu erhalten und 
soll mit der Türschwelle gleich hoch liegen. Bei 
einer Stalltiefe von 5,50 m ist auf eine Standtiefe 
von 4 m und eine Stallgasse von 1,50 m Breite zuzu- 
kommen. Wie im Kuhstalle ist auch-im Pferde- 
stalle wie überhaupt in allen Ställen Licht- und 
Luftzuführung eine Hauptbedingung. Die Zuluft- 
kanäle sind in die nicht unter 0,51 m starken Um- 
fassungswände und der Ablüftungsschlot in die 
Stalldecke zu verlegen. Je nach Größe des Stalles 
wird die Lüftung ein oder mehrere Abzugsschlote 
und diese entsprechend wieder die dazu gehörige 
Anzahl von Luftzuführungskanälen zu erhalten 
haben. In Ställen mit nur zwei Ständen ist eine 
Ablüftung nicht unter 50 cm im Quadrat einzu- 
fügen und diesem Querschnitt angemessen dreibis 
vier Zuluftkanäle im Querschnitt von 0,40 x0,2o m 
in den Umfassungswänden einzubauen. Die Ein- 
mündung in der Deck'e hat seitlich oder über dem 
Gange, nicht aber über den Ständen zu erfolgen. 
Im übrigen sind, wie schon früher beschrieben, 
die Luftabsperrschieber und die Luftablaßklappen 
in sorgsamer, leicht zugänglicher Handhabung 
durch zubilden. Mangelhafte Einrichtungen für Licht 
und Belüftung führen zu Krankheiten aller Art, 
auch zu direkten Schädigungen. Zuchtstuten wer- 
den in schlechten baulichen Anlagen häufig ver-
        

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